Diagnostik bei Gebärmutterhalskrebs

Zytologische Diagnostik – der Pap-Test

Während der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorgeuntersuchung entnimmt der Gynäkologe eine Abstrichprobe von Muttermund und Gebärmutterhals. Diese Abstrichprobe wird im zytologischen Labor nach auffälligen Zellen, die auf eine Erkrankung hinweisen könnten, durchsucht. Die Qualität dieses Pap-Tests (benannt nach seinem Erfinder, dem Arzt George Papanicolaou) hängt sehr von der Erfahrung des durchführenden Labors ab. Er liefert daher häufig nicht eindeutige Ergebnisse. Daher erhalten jährlich mehr als 200.000 Frauen in Deutschland einen Befund, der nicht eindeutig auf eine Krebserkrankung hinweist, speziell PapIII oder PapIIID. Die meisten Gewebeveränderungen, die einen solchen Befund hervorrufen, heilen nämlich von selbst aus.

Tumorzellen_AbstrichMikroskopische Aufnahmen von Pap-Abstrichuntersuchungen von (links) einer gesunden Patientin und (rechts) einer Patientin mit schwergrasiger Dysplasie CIN3. Die kleinen Tumorzellen sind nicht immer so gut zu erkennen.

Nachweis von Papillomviren – HPV-Tests

Zur weiteren Klärung können Tests auf die den Krebs auslösenden humanen Papillomviren durchgeführt werden. Sie können speziell bei zytologischen Befunden ab Pap III zur Abklärung beitragen. Auch für sie ist eine Abstrichprobe wie für den Pap-Test notwendig. Eine besonders hohe Aussagekraft hat dabei ein negativer HPV-Test, da in einem solchen Fall trotz evtl vorliegender zytologischer Auffälligkeit eine Krebserkrankung weitgehend ausgeschlossen werden kann.

Ein positives Ergebnis bringt hier keine eindeutige Klärung, da die meisten mit HPV infizierten Frauen diese Infektion von selbst ausheilen.

GynTect® haben wir entwickelt, um genau hier eine Entscheidungshilfe zu bieten und Ihnen die Unsicherheit zu nehmen.