Vom 7. bis 10. Januar fand in San Francisco die 37. Annual J.P. Morgan Healthcare Conference statt. Das Symposium ist das weltweit größte Treffen der Biotech-, Pharma- und Diagnostikindustrie. Besonders für Startups ist die JP Morgan eine große Chance, um mit den etablierten US-Unternehmen in Kontakt zu treten. In diesem Jahr kamen laut Veranstalter um die 9.000 Teilnehmer aus etwa 450 Unternehmen zusammen. Eines davon war die oncgnostics GmbH, vertreten durch Dr. Peter Haug. In zahlreichen Gesprächen bereitete er den Markteintritt unseres Abklärungstests GynTect® in die USA vor.

Monatelange Vorbereitung

In der Hauptveranstaltung, im Francis Western Hotel, stellten alle großen Börsenunternehmen der Branche ihre neuen Strategien, Produkte und Finanzzahlen vor. Um die Veranstaltung herum etablierte sich in den letzten 20 Jahren ein Branchentreffen in diversen Hotels rund um den Union Square. Bereits Monate im Voraus bereitete das Management Team der oncgnostics gemeinsam mit unserem Business Development und Investmentberater Biotech Alliances die wichtigen Treffen für oncgnostics vor. „Wir haben sehr positiven Rückmeldungen erhalten. Viele Unternehmen wollten sich mit uns treffen. So hatten wir eine deutlich zweistellige Zahl an Meetings“, so Peter Haug.

Ein voller Erfolg

Größere und kleinere Diagnostikunternehmen mit unterschiedlichen Schwerpunkten waren vor Ort. Einige hatten die Abklärung unklarer Befunde in der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung zum Schwerpunkt. „Da passen wir mit GynTect® genau dazu“, erläutert Peter Haug. Aber auch Gespräche mit etablierten Vertriebsteams im Bereich Frauengesundheit oder mit einem Schwerpunkt in epigenetischen Markern erwiesen sich als sehr vielversprechend. „Da mit nahezu allen Gesprächspartnern ein Follow Up vereinbart wurde, sind wir auf die weiteren Gespräche der kommenden Wochen und Monate gespannt. Das Ziel der Reise ist jedenfalls voll erfüllt“, resümiert Peter Haug.

San Francisco – eine Reise wert

Natürlich bot die Stadt San Francisco eine ganz besondere Kulisse für ein solches Branchentreffen. Zum Eingewöhnen nach dem langen Flug war am Wochenende noch Platz für einen Tag Sightseeing, bei dem natürlich auch ausgiebiges Cable Car Fahren und das sehr interessante Cable Car Museum auf dem Programm standen.

Time to Change - Gute Vorsaetze fur 2019

Es steht uns wieder bevor: Weihnachten, Neujahr und damit die üblichen Vorsätze für ein gesünderes, sportlicheres, engagierteres Leben. Was zumeist mit viel Enthusiasmus beginnt und einige Zeit stringent angewendet wird, lässt nach ein paar Wochen stark nach und kommt schließlich zum Erliegen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und nicht gerade gut darin, sich „aufzuraffen“ oder sich Zeit für Dinge zu nehmen, ohne die er auch früher gut klargekommen ist.

Wenn Ausreden gefährlich werden

 

Gute Vorsaetze_2019

In vielen Fällen ist dieses „Einknicken“ ungefährlich und endet womöglich nur in einer höheren Zahl auf der Anzeige der Waage.

Aber wenn man relevante Themen wie Vorsorgeuntersuchungen aus ebensolchen Gründen immer wieder auf’s Neue verschiebt oder gar komplett ignoriert, kann es durchaus gefährlich werden.

Laut einer Statistik des HPV Information Centre aus dem Jahr 2017 nimmt nur knapp die Hälfte aller Frauen (52,8 Prozent) zwischen 20 und 69 Jahren regelmäßig an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung bei ihrem Frauenarzt teil. Jährlich erkranken knapp 5.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Davon sterben fast 1.600 Patientinnen. Häufig betroffen sind Frauen zwischen 15 und 44 Jahren, sodass in diesem Altersspektrum der Gebärmutterhalskrebs als dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland gelistet ist.

 

Neue Möglichkeiten für mehr Freiraum

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat bereits auf diese Zahlen reagiert und wird ab 2020 regelmäßig Schreiben versenden, die zu Früherkennungsuntersuchungen einladen. Außerdem soll es für Frauen ab 35 Jahren ein Co-Testing-Möglichkeit geben. Dabei wird bei der Frau zusätzlich zum regulären Pap-Abstrich ein HPV-Test durchgeführt. Dieser müsste sodann nur alle drei Jahre wiederholt werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Mit diesen beiden Neuerungen auf dem Gebiet der Früherkennung werden künftig auch diejenigen Frauen erreicht, die aus welchen Gründen auch immer keine regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt wahrnehmen.

Gute_Vorsaetze_2019

Regelmäßige Besuche bei der Früherkennung für Gebärmutterhalskrebs können Leben retten.

Beide Untersuchungen sind schmerzfrei. Beim jährlichen Abstrich (Pap-Test) wird eine Zellprobe des Gebärmutterhalses entnommen. Sollte es dabei zu Auffälligkeiten kommen, stehen weitere Untersuchungen an. An dieser Stelle bekommen viele Frauen Angst und wollen eine schnelle Gewissheit. Hier können Abklärungstests wie GynTect helfen, zügig klare und aussagekräftige Ergebnisse zu liefern und weitere Untersuchungen überflüssig zu machen.

Durch diese Tests können Krebsentwicklungen frühzeitig festgestellt und behandelt werden. Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich über viele Jahre hinweg und ist in einem frühen Stadium fast immer vollständig heilbar. Ein jährlicher Besuch beim Frauenarzt kann demnach Leben retten. Wieso sich also unnötig einer Gefahr aussetzen? Nur weil sich der Körper gesund anfühlt, muss er das nicht sein. Zellveränderungen sind nicht schmerzhaft, man spürt Dysplasien nicht. Aus genau diesem Grund ist es umso wichtiger, sich regelmäßig kontrollieren zu lassen.

Wer sich also noch keine konkreten Vorsätze gefasst und bislang regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ausgelassen hat, dem sei ein regelmäßiger Gang zum Frauenarzt hiermit als neuer Vorsatz ans Herz gelegt.

 

In diesem Sinne, einen guten Start ins Jahr 2019 wünscht das Team der oncgnostics GmbH!

In einer Studie verglichen wir GynTect® mit zwei weiteren Tests, die in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge bei auffälligen Befunden zur Abklärung verwendet werden: der cobas® HPV-Test, speziell in seiner Eigenschaft zur Typisierung der beiden häufigsten HPV-Typen, sowie CINtec® Plus, beide von der Firma Roche Diagnostics.

Studie

Wir führten GynTect® an 632 Patientenproben durch, die im Rahmen der normalen Krebsvorsorge zur Pap- und zur HPV-Befundung an CytoMol, unser Partnerlabor in Frankfurt, sowie an ZyDoLab, Dortmund, eingesendet worden waren. CytoMol führte an den Proben aus dem eigenen Labor neben Zytologie und cobas HPV-Test auch an einer Auswahl den Abklärungstest CINtec® Plus durch. Anschließend verglichen wir sämtliche Ergebnisse miteinander.

Ergebnis

Durch Cobas® HPV Test und CINtec® Plus wurden sowohl Krebsvorstufen als auch Karzinome gleichermaßen positiv getestet, ohne diese voneinander zu unterscheiden. Im Gegensatz dazu erkannte GynTect® zwar auch alle Krebsfälle, die Erkennungsrate bei den Krebsvorstufen jedoch nahm mit dem Schweregrad der Vorstufe zu.
Bei gesunden Frauen zeigen GynTect® und CINtec® Plus die gleiche sehr niedrige Erkennung, während der cobas® HPV Test mehr Frauen als positiv testete. Hier stößt die klinische Aussagekraft an ihre Grenzen, denn der cobas® HPV Test unterscheidet nicht zwischen einer HPV-Infektion und einer Krebserkrankung. Hier bedarf es in der Regel weitere Abklärungstests.

Zusammenfassung

Alle drei Tests erkennen zuverlässig bereits vorhandenen Krebs (Sensitivität=100%), jedoch unterscheidet GynTect® die unterschiedlichen Vorstufen besser (höhere Spezifität). Somit erhalten gesunde Frauen mit Hilfe von GynTect® schnelle Gewissheit, ohne sich unnötigen invasiven Maßnahmen oder Therapien unterziehen zu müssen. Die ideale Krebsvorsorge aus Sicht vieler klinischer Experten wäre daher ein HPV-Test zum Screening, mit Abklärung durch einen molekularbiologischen Test wie GynTect.
Die ausführliche Publikation zur Studie wurde im BMC Cancer veröffentlich und lässt sich hier herunterladen.

Hintergrund

Pap- und HPV-Test sind zentrale Bestandteile in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge. Denn eine Infektion mit HPV (Humane Papillomviren) kann noch Jahre später zu Gebärmutterhalskrebs führen. Mit Hilfe eines Pap-Tests wird nachgewiesen, ob auffällige Zellveränderungen im Bereich des Muttermundes und des Gebärmutterhalses vorliegen. Diese beiden Tests stellten einen Meilenstein in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge dar. Doch haben diese Methoden ihre Schwächen. Denn nicht jede Frau mit einem auffälligen Pap-Test-Ergebnis und/oder einer HPV-Infektion entwickelt auch tatsächlich Gebärmutterhalskrebs. Auf die betroffenen Frauen kommen häufig unnötige invasive Eingriffe und eine lange, belastende Zeit der Ungewissheit zu. An dieser Stelle setzt unser Abklärungstest GynTect® an. Er klärt ab, ob bei auffälligem Pap-Befund oder positivem HPV-Testergebnis tatsächlich Gebärmutterhalskrebs vorliegt oder entstehen wird.

 

EUROGIN 2018

Für unsere langjährigen Mitarbeiter ist sie schon eine feste Institution, unsere Doktorandin Carolin Dippmann war zum ersten Mal mit dabei – die EUROGIN (European Research Organisation on Genital Infection and Neoplasia) ist ein internationaler und multidisziplinärer Kongress zu Infektionen mit HPV (humane Papillomviren) und dadurch ausgelöste Erkrankungen. Der Kongress findet jedes Jahr in einem anderen Land statt. In diesem Jahr zog es mehr als 2.000 Teilnehmer aus Klinik, Industrie und Forschung nach Lissabon.

Hier schildert Carolin Dippmann ihre Eindrücke von der EUROGIN.

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Ein beeindruckende Themenvielfalt

Müsste ich die Zeit in Lissabon bei der EUROGIN mit einem einzigen Wort beschreiben, würde ich „aufregend“ sagen.

Zu allererst war ich davon beeindruckt, wie gut der Kongress organisiert war. Zudem wurde ein sehr umfangreiches Programm geboten. Manchmal gab es vier bis fünf parallele Sessions (Vorträge) gleichzeitig. Da fiel es nicht leicht, sich für eine zu entscheiden. Auch die Ausstellung der Poster, auf denen Wissenschaftler ihre aktuellen Arbeiten vorstellten, war sehr beachtlich. Leider fand ich kaum Zeit, die einzelnen Poster ausführlich zu betrachten.

Sehr gut gefallen hat mir die Themenvielfalt, die in unterschiedlichen Formaten angeboten wurde: Impfstoffe, HPV Testung oder Molekulare Marker – um nur einige wenige zu nennen. Viele Kollegen stellten ihre aktuellen Veröffentlichungen vor. Besonders gefreut habe ich mich darüber, einige bekannte Autoren, von denen ich bisher nur gelesen hatte, persönlich zu erleben. Es ist schön, jetzt ein Gesicht vor Augen zu haben und die Stimmen zu kennen.

In den sogenannten Free Communication Sessions stellten (Nachwuchs-) Wissenschaftler ihre aktuellen Ergebnisse vor. Und in den Satelliten-Symposien überraschte mich eine besonders interaktive Vortragsform. Per kleine Votinggeräte konnte das Publikum, ähnlich wie bei einer Quizshow, beim Vortrag mitmachen und Fragen beantworten.

Der vierte Tag war dann mein großer Tag. In der Session „Methylation 2“ durfte ich ebenfalls einen Vortrag halten. Ich berichtete über meine Ergebnisse zum Vergleich unseres GynTect® Assays mit dem seh ähnlichen Test QIAsure von QIAGEN. Ich hatte den Vergleich im Labor an zervikalen Abstrichen einer Kohorte von 140 HPV-positiven Frauen durchgeführt. Zu Beginn war ich etwas nervös, schließlich war es das erste Mal, dass ich meine Ergebnisse vor so einem großen, internationalen Publikum vorstellte – und das auch noch auf Englisch. Doch es klappte alles reibungslos.

Mein Fazit – EUROGIN: Eine Chance, die man nicht alle Tage bekommt

An den vier Tagen auf dem EUROGIN Kongress konnte ich viel Neues lernen und mein vorhandenes Wissen in einen neuen Kontext bringen. Ich bin persönlich stolz darauf, mit meinem Vortrag Teil dieser internationalen wissenschaftlichen Gemeinde geworden zu sein.

Natürlich war die Tatsache, dass die EUROGIN in Portugal stattfand ein willkommener Nebeneffekt. Lissabon ist eine sehr schöne Stadt, die ihren ganz eigenen Charakter besitzt. Das spannende wissenschaftliche Programm ließ für die touristische Erkundung allerdings kaum Zeit.

Mein Fazit lautet daher eindeutig: Ich möchte diese Erfahrung um keinen Preis missen und bin sehr dankbar, dass ich diese Gelegenheit wahrnehmen durfte.

In Vorfreude auf den nächsten Kongress

Carolin Dippmann
Pharma-Biotechnologin und PhD Studentin bei oncgnostics

Rezertifizierung nach ISO 13485

Um unseren hohen Qualitätsanspruch an uns selbst gerecht zu werden, diesen aber auch unseren Kunden gegenüber behaupten zu können, bauen wir seit 2012 unser Qualitätsmanagementsystem kontinuierlich aus. Eine Zertifizierung in diesem Bereich schafft hier einen mit anderen vergleichbaren Standard und damit Transparenz.

Aus diesem Grund sind unsere Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsabteilung sowie das Management seit Beginn 2013 nach ISO 13485 zertifiziert. Dieses Zertifikat muss jährlich erneuert werden, denn nur so wird der Qualitätsstandard durch eine offizielle und unabhängige Zertifizierungsstelle beurkundet.

Vor Kurzem war es bei uns wieder soweit. Über zwei Tage hinweg prüfte ein unabhängiger Auditor, ob alle Prozesse in unserer Firma den Anforderungen der ISO 13485 entsprechen. Bei dieser Zertifizierung handelt es sich konkret um eine „Medizinproduktenorm“. Diese beinhaltet detaillierte Forderungen zu Themen, die die Herstellung und das Inverkehrbringen von Medizinprodukten betreffen – inklusive Risikomanagement, Entwicklungs- und Herstellungsprozesse, Produktkonformität und einigem mehr. Beim aktuellen Audit ist sogar ein Upgrade auf die 13485:2016 erfolgt. Hier wird noch mehr Augenmerk auf Produktsicherheit, patientenbezogene Daten, Risikomanagement sowie Marktbeobachtung gelegt.

Wir sind stolz darauf, dass wir ohne nennenswerte Beanstandungen die Rezertifizierung sogar mit einem Update bestanden haben. Denn die ISO 13485-Zertifizierung ist in der Welt der Medizinproduktehersteller EU-weit und darüber hinaus als hoher Standard anerkannt.

Für unsere Arbeit im Bereich der Medizinprodukte bietet die ISO 13485 eine gute Grundlage, um alle gesetzlichen Anforderungen für eine sichere Inverkehrbringung unseres Diagnostiktests GynTect® zu erfüllen. Auch unsere zukünftigen Produkte, wie Diagnostiktests zur Erkennung von Eierstockkrebs oder Kopf-Hals-Tumoren, die noch in den Startlöchern stehen, werden somit unter ISO 13485 Standard entwickelt.

oncgnostics-Stand auf der medica

Jährlich findet die Medica, die weltweit größte Fachmesse der Medizinbranche, im November in Düsseldorf statt. Auch in diesem Jahr stellten wir uns, wie schon 2016, mit einem eigenen Stand am Gemeinschaftsstand des Branchenverbandes medways e.V. den rund 120.000 internationalen Fachbesuchern vor, bei denen es sich vorwiegend um Distributoren, Kliniker und Laborärzte handelte. Wir waren damit Teil eines umfangreichen Aufgebotes: Über 5.000 Aussteller aus 66 Nationen beteiligten sich in diesem Jahr. Damit überbot die Medica sich selbst.

Der Besucherzuspruch war enorm. Zahlreiche Fachleute informierten sich über unseren Abklärungstest GynTect. Wir kamen auf diese Weise mit über 70 Interessenten aus dem In- und Ausland ins persönliche Gespräch. Ein Highlight war der am medways-Stand veranstaltete “Thüringenabend”, der gut besucht war und bei dem wir an unserem Stand über 50 Interessenten aus Politik und Wirtschaft begrüßen durften.

Erstmals stellten wir die Auswertung unseres Abklärungstests GynTect mithilfe des PCR-System Cobas Z480 von Roche Diagnostics vor, welche noch in diesem Jahr möglich sein wird. Diese Erweiterung ermöglicht vielen Diagnostiklaboren die Durchführung von GynTect ohne weitere Anschaffungen, da das Gerät in vielen Laboren über den weit verbreiteten HPV Test seine Anwendung findet.

Dr. Peter Haug im Gespräch am oncgnostics-Stand

“Die MEDICA bot uns eine sehr anregende Atmosphäre und viele neue Kontakte. Dadurch haben wir frische Ideen sammeln können und durch den Input Außenstehender neue Motivation für kommende und laufende Projekte geschöpft. Desweiteren haben wir auch den ein oder anderen neuen Partner für die Distribution von GynTect gewinnen können”, war das Fazit unserer Geschäftsführerin Dr. Martina Schmitz.

Wir freuen uns schon auf die MEDICA 2019!

Innovationspreis Thüringen

Am 14. November wurde zum 21. Mal der Innovationspreis Thüringen verliehen. Diesen haben wir bereits zwei Mal erhalten. Zuletzt gewannen wir im vergangenen Jahr in der Kategorie “Licht & Leben” für unseren Krebstest GynTect, das erste Mal 2014 den Preis für junge Unternehmen.

In diesem Jahr wurden wir eingeladen, zum Thema “Erfolgreich am Markt und nachhaltig wachsen” zu referieren. “Preise wie dieser sind eine wichtige Chance für junge Unternehmen, sich und ihre Idee bekannter zu machen und wichtige Kontakte zu knüpfen. Deshalb habe ich die Einladung, oncgnostics als Praxisbeispiel vorzustellen, gerne angenommen”, so Dr. Peter Haug.

Er sprach gemeinsam mit dem Geschäftsführer der beteiligungsmanagement thüringen gmbh (b|mt), Kevin Reeder, über die Herausforderungen beim Scaling Up von Startup-Unternehmen am Praxisbeisspiel der oncgnostics.

Accept our Cookies?

“Do you accept our Cookie?” Dr. Peter Haug übergibt einen oncgnostics-Keks an Kevin Reeder, Geschäftsführer der b|mt.
Quelle Mitte: (c) STIFT/ Foto: Heiko Hellmann

Zum einen ging es um Finanzierungsmodelle für junge Unternehmen in Thüringen. Hier waren nicht zuletzt unsere beiden Crowdinvesting-Kampagnen über die Plattform Seedmatch Gegenstand. Nach Ende der zweiten Kampagne im Januar 2018 doppelte die b|mt nun erneut den Betrag in Höhe von 750.000 € gemeinsam mit weiteren Privatinvestoren. Mit diesem Betrag wollen wir nun den Fokus noch mehr auf die Internationalisierung legen und weiter wachsen.

Zum anderen war die Weiterentwicklung innovativer Produkte sowie deren Vermarktung Gegenstand. Hier haben wir 2016 die CE-Zertifizierung für GynTect® im gängigsten flüssigbasierten Abstrichmedium erhalten und 2017 an die Sinopharm-Gruppe in China auslizenziert. Zusammen mit der Erweiterung von GynTect® auf industriegängige Plattformen wie z.B. Roche Cobas starten wir nun Partnering-Aktivitäten in Richtung USA. Neben den Investorengeldern helfen dabei auch die über Förderprogamme in Thüringen sowie auf Bundes- und EU-Ebene  zugänglichen Mittel bei der Weiterentwicklung von GynTect®.

In der Veranstaltung ergab sich mit den Teilnehmern eine interessante Diskussion über die Herausforderungen für Startup-Unternehmen in der Seed- und in der Expansion-Phase und über die Lösungswege, welche die oncgnostics GmbH und die ebenfalls von der bm-t finanzierte mi2-factory GmbH gefunden haben.

 

Vor ein paar Monaten besuchte ich meine ursprüngliche Heimat, die USA. Hier habe ich meine ersten 16 Lebensjahre verbracht und ich fühle mich dem Land und den Leuten sehr verbunden. Ich besuchte meine Familie, für Urlaub war jedoch kaum Zeit, denn ich war in meiner Mission, dem Kampf gegen Krebs unterwegs, für meine Kampagne “Fuck Cancer” und für meine Serie “Voller Leben – Meine letzte Liste”.

 

Farrah Fawcett Foundation

Ich hatte dabei die Gelegenheit, die Farrah Fawcett Foundation, die sehr engagiert ist im Bereich HPV-bezogener Krebs, zu besuchen. Farrah Fawcett war eine US-amerikanische Schauspielerin, vielen Älteren noch bekannt als einer der „Drei Engel für Charlie“, einer amerikanischen Krimiserie, die auch in Deutschland sehr erfolgreich lief. 2006 wurde bei ihr ein Analtumor festgestellt. Analtumore werden überwiegend durch Humane Papillomviren (HPV) verursacht, dieselben Viren, die auch Gebärmutterhalskrebs, Peniskarzinome oder Hals-Rachen-Karzinome verursachen können. Mit der Diagnose begann Farrahs Kampf gegen Krebs. Sie gründete 2007 die Farrah Fawcett Foundation mit dem Ziel, eine Heilung für ihren Krebs zu finden. Bereits 2009 erlag Farrah allerdings ihrem Leiden, doch die Stiftung kämpft bis heute in ihrem Sinne weiter. Sie unterstützt Spitzenforschung im Bereich HPV-basierter Krankheiten und organisiert und unterstützt Präventionsprogramme. Und sie hilft Betroffenen, die selbst nicht die finanziellen Mittel für eine Behandlung haben.

Ich habe die Foundation besucht, um mehr über ihre Arbeit zu erfahren und Ihnen meine Arbeit für eine Kooperation “über den großen Teich” vorzustellen. Dabei habe ich auch oncgnostics und den Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs, “GynTect“, vorgestellt.

 

Besuch bei den McCartneys

Den Kontakt zur Farrah Fawcett Foundation habe ich über Ruth McCartney erhalten, der Halbschwester von Paul McCartney, die ich 2015 kennengelernt habe. Seitdem bin ich mit ihr und ihrer Mutter Angie befreundet. Angie betreibt einen Handel mit organischen Tees. Ein Teil des Erlöses geht an das Linda McCartney Brustkrebs-Center. Auch die beiden habe ich besucht. Angie veröffentlicht regelmäßig Facebook-Videos zu Themen, die sie bewegen und ich habe mich sehr gefreut, dass sie mich als Gast einlud und mir die Gelegenheit gab, ihren Followern von meiner Kampagne gegen Krebs zu erzählen. Das Video ist hier zu sehen.

 

Vergleich Deutschland – USA

Generell ist es für mich spannend, immer wieder neue Menschen kennenzulernen und dabei die Unterschiede zwischen den beiden Ländern festzustellen. In den USA wird dir viel offener und mit Freundlichkeit begegnet. Die Aufklärung zu HPV ist in Amerika gut, aber definitiv ausbaufähig. Die Kinder werden in den USA in der Schule über HPV aufgeklärt. Das ist in Deutschland weniger der Fall.

Beim Umgang mit Gebärmutterhalskrebs gibt es gravierende Unterschiede zwischen Deutschland und den USA: Amerikaner sind offener dem Thema gegenüber. Sie sprechen offen darüber, wenn sie daran erkrankt sind. Unterschiede gibt es v.a. in der Vorsorge durch die unterschiedlichen Gesundheitssysteme. Nicht jeder US-Amerikaner kann sich die Vorsorge leisten, v.a. in den Subkulturen und von Migranten wird sie nicht in Anspruch genommen.

Die Ernsthaftigkeit des Themas Gebärmutterhalskrebs ist in den USA noch nicht so richtig angekommen, aber der Umgang damit ist deutlich offener als in Deutschland. Die US-Amerikaner nehmen nicht alles so hin. Davon können die Deutschen lernen. Außerdem werden neue Therapiemethoden und Medikamente in den USA viel bekannter als in Deutschland, weil sie dort beworben werden dürfen. Auch für die Impfungen gibt es dort Werbung. Die HPV-Impfquote ist in den USA höher als in Deutschland. Das liegt daran, dass in den USA eine generell höhere Bereitschaft zur Impfung besteht. Wenn Kinder nicht gegen die klassischen ansteckenden Krankheiten geimpft sind, dann dürfen sie nicht in die Schule gehen.

Egal, ob man in Deutschland oder den USA lebt: das Bewusstsein für Krebs ist in beiden Ländern zu gering. Gerade im Bereich Gebärmutterhalskrebs gibt es Vorsorgemaßnahmen, die in Deutschland jede Frau wahrnehmen kann, denn die Kosten werden ja von den Krankenkassen übernommen. Also:

Lasst euch und eure Kinder gegen HPV impfen und geht regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen!

 

 

Über Myriam von M

Myriam von M ist Deutschlands bekannteste Krebsaktivistin. Seit 16 Jahren kämpft die Deutsch-Amerikanerin selbst gegen den Krebs an. Zuerst erhielt sie die Diagnose Vulvakrebs, drei Jahre später erkrankte sie an Gebärmutterhalskrebs. Unzählige Operationen und Therapien hat sie hinter sich. 2014 startete sie die Aufklärungskampagne “FUCK CANCER”, mit der sie bundesweit große Erfolge feierte. Wöchentlich erreicht sie auf Facebook 19 Millionen Menschen. Myriam von M begleitet Menschen während ihres Sterbeprozesses und ist für sie da.

Myriam interessiert sich nicht nur für die Linderung der Folgen von Krebs, sondern auch für die Prävention. Sie besuchte oncgnostics mehrere Male und informierte sich über die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Außerdem ließ sie den GynTect Test bei sich durchführen und bei oncgnostics im Labor auswerten.

Myriam auf Facebook

Myriams Webseite

Frauenlauf

Wir laufen gern. Wir laufen viel. Am liebsten gemeinsam. Und weil das so ist, ergreifen wir regelmäßig die Gelegenheit beim Schopfe und taten dies einmal mehr für den guten Zweck. Vor kurzem haben wir uns nämlich zum 3. Jenaer progesund Frauenlauf die Laufschuhe geschnürt und sind mit 8 Teilnehmerinnen angetreten, fünf Kilometer im Stadtpark „Paradies“ zu meistern.

„Paradiesische Zustände sind das hier – Sommer, Sonne und mehr als 600 sportliche Frauen in einheitlichen Outfits“, hören wir einen der wenigen Männer witzeln, als wir an ihm, seinen Freunden und deren Kindern vorbeilaufen. Ein paar davon haben selbstgebastelte Schilder in der Hand „Mama, lauf – du bist die beste“ – wie süß.

Wer hätte gedacht, dass es im September noch einmal so warm werden würde? Am Paradies Café gibt es eine extra eingerichtete „Männerbetreuung“ mit Bierwagen und Bratwurststand. Wir sind der Meinung, dass die Veranstalter Sinn für Humor haben und schreiten aufgeregt Richtung Aufwärmung. Dort hat bereits eine motivierte Trainerin damit begonnen, gute Laune in Form von sportlichen Bewegungen, begleitet von ebenso motivierender Musik, an die zahlreichen Teilnehmerinnen weiterzugeben. Eine Truppe kleiner Mädchen macht ebenfalls mit und hat großen Spaß dabei. Es funktioniert, wir lassen uns von der Vorfreude auf das Laufen anstecken und schon geht es los. Vorbei an der Slackline-Anlage, am Vereinsgelände des Jenaer Kanu-Vereins, entlang an Sonnenblumenfeldern und zurück durch die Sportanlagen des Jenaer Unisportvereins.

Bei bestem Spätsommerwetter traf das Motto “Frauen ins Paradies” genau ins Blaue. Der Slogan hat seinen Ursprung (natürlich) im Jenaer Stadtpark, der “Paradies” genannt wird und er zeigt außerdem die Intention des Laufs: Frauen dazu motivieren, im stressigen Alltag zwischen Beruf und Familie auch etwas für sich und ihre Gesundheit zu tun. Ebenso wird dabei natürlich auch ein lokaler Verein mit einem verwandten Thema unterstützt: In diesem Jahr das Frauenzentrum Towanda Jena e.V., im Besonderen seine Deutschkurse mit Kinderbetreuung.

Am Ende kamen wir alle geschafft aber glücklich im Ziel an und widmeten uns dann dem geselligen Teil des Abends. Denn: Für alle Teilnehmerinnen gab es ein großes Buffet mit köstlichen Leckereien sowie Wasser und Prosecco so viel man wollte – all inclusive. Dabei haben wir auch noch den ein oder anderen Bekannten getroffen und den Abend entspannt ausklingen lassen – für die körperliche Gesundheit haben wir bereits etwas getan, nun war die geistige an der Reihe.

Läuft bei uns 🙂

Frauenlauf vor dem Start

Zurzeit werden in den Medien (z.B Tiroler Zeitung, Ärzteblatt1, Ärzteblatt2) Diskussionen um die Sinnhaftigkeit von Pap- im Vergleich zum HPV-Test geführt. Denn in der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung sind einige Neuerungen geplant. Wir wollen deshalb genauer erklären, was beide Tests eigentlich leisten.

 

Was ist der Pap-Test?

Der Pap-Test ist nach dem amerikanisch-griechischen Arzt Dr. George Papanicolaou benannt, der diesen mikroskopischen Test bereits 1928 entwickelt hat. Der Test wird vom Frauenarzt bei der jährlichen Untersuchung zur Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung durchgeführt. Der Arzt entnimmt hierfür einen Zellabstrich vom äußeren Muttermund sowie aus dem Gebärmutterhalskanal. Im Labor wird dieser Abstrich eingefärbt und auf Zellveränderungen unter dem Mikroskop untersucht. Dabei wird nach Zellveränderungen gesucht, die Hinweise auf Erkrankungen geben können. Aufgrund des Zellbildes werden die Abstriche in Schweregrade von Pap I (= keine Auffälligkeit) bis hin zu Pap V (= Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs), eingeteilt.

Werden Auffälligkeiten erkannt, meldet sich der Frauenarzt bei der Patientin und bespricht mit ihr das weitere Vorgehen.

Nachteil des Tests: Patientinnen mit auffälligen Pap-Befunden werden regelmäßig alle 3 – 6 Monate untersucht, um die Zellveränderungen zu beobachten. Die meisten Zellveränderungen sind nicht Besorgnis erregend, denn sie heilen von allein wieder aus. Und es dauert meist Jahre, bevor sich aus einigen der Gewebeveränderungen (sog. Dysplasien) Gebärmutterhalskrebs entwickeln kann.

Zellveränderungen können auch übersehen werden. Um dies zu kompensieren, wird hierzulande der Pap-Test jährlich durchgeführt. Dies soll die Chance erhöhen, bösartige Veränderungen rechtzeitig zu entdecken. Allerdings nimmt nur etwa die Hälfte der Frauen jährlich an der Untersuchung teil. Und trotz regelmäßiger Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen kommt es bei manchen Frauen zu Gewebeveränderungen bis hin zu Krebs. Fast die Hälfte aller Frauen, bei denen jährlich eine Krebserkrankung festgestellt wird, gibt an, regelmäßig an der Vorsorge teilzunehmen. Bei ihnen hat der Pap-Test dann mehrfach versagt.

Vorteil des Tests: neben Gewebeveränderungen bis hin zu Krebs können auch Entzündungen und Infektionen nachgewiesen werden, die nicht durch HPV ausgelöst werden und auch nicht zu Krebs führen.

Weitere Informationen zur Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung und auch speziell zum Pap-Test finden Sie hier:

www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/gebaermutterhalskrebs/frueherkennung.php#inhalt3

 

 

Was ist der HPV-Test?

Zur Abklärung, ob sich Zell- und Gewebeveränderungen zu Gebärmutterhalskrebs entwickeln können, wird häufig ein HPV-Test durchgeführt. Bei diesem wird getestet, ob eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) vorliegt. Diese Viren sind die Verursacher von Gebärmutterhalskrebs. Fällt der HPV-Test also negativ aus, muss sich die Patientin keine Sorgen machen, denn ohne Virusinfektion keine Krebserkrankung.

Vorteil des Tests: speziell ein negatives Testergebnis hat eine sehr hohe Aussagekraft. Denn im Falle eines negativen HPV-Tests ist das Risiko, eine Krebserkrankung zu entwickeln oder bereits zu haben, sehr gering. In einigen Ländern wird daher inzwischen statt des Pap-Tests ein HPV-Test als erster Test in der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge eingesetzt.

Nachteil des Tests: Ein positives HPV-Testergebnis weist eine vorliegende HPV Infektion nach. Die meisten dieser Infektionen heilen innerhalb von 1 – 2 Jahren aus, ohne dass die Frau etwas davon merkt. Nur ca. 10% aller HPV Infektionen verbleiben länger und können in der Folge zu Gewebeveränderungen (Dysplasien) führen. Letztendlich würde nur ca. 0,5 – 1% der infizierten Frauen bei nicht rechtzeitiger Behandlung Krebs entwickeln.

Weitere Infos zum HPV-Test erhalten Sie hier: www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugung/risiken/hpv2.php

 

Merke: Der Pap-Test klärt, ob Zellveränderungen vorhanden sind. Der HPV-Test klärt, ob eine Infektion mit Humanen Papillomviren vorliegt. Beide Tests haben ihre Vor- und Nachteile.

 

Veränderung in der Vorsorge: Kombination aus Pap- und HPV-Test

In der Gebärmutterhalskrebsvorsorge steht eine Veränderung bevor. Frauen ab 35 erhalten voraussichtlich künftig in Deutschland ein sog. Co-Testing aus Pap- und HPV-Test, das nur alle drei Jahre durchgeführt werden muss. Co-Testing heißt, es werden Pap- und HPV-Test gleichzeitig durchgeführt. Dadurch erhält man nicht nur den Hinweis, ob Zellveränderungen vorliegen (Pap-Test), sondern erfährt, ob gleichzeitig eine HPV-Infektion vorliegt (HPV-Test). Durch die Kombination sinkt das Risiko, dass Zellveränderungen beim Pap-Test übersehen werden, wenn der HPV-Test zeitgleich positiv ausfällt. Zugleich sinkt das Risiko einer Übertherapie für Patientinnen, bei denen eine HPV-Infektion nachgewiesen wird, obwohl (noch) keine Zellveränderungen feststellbar sind. Die deutlich höhere Sicherheit bei doppelt negativem Ergebnis rechtfertigt, dass die Co-Testung nur alle drei Jahre durchgeführt wird. Ist nur einer von beiden Tests auffälligen bzw. positiv, wird je nachdem der Pap-und HPV-Test in 12 Monaten wiederholt, bei auffälligem Pap-Test mit niedriger Stufe (Pap II) und negativem HPV-Test wird sogar keine zusätzliche Untersuchung gemacht. Gibt es schwerwiegende Auffälligkeiten mit beiden Testverfahren, schließen sich direkt weitere Untersuchungen in einer Spezialsprechstunde an.

Weitere Informationen zu den Neuregelungen in der Gebärmutterhalskrebs-Früherkennung finden Sie hier:

www.krebsinformationsdienst.de/wegweiser/iblatt/iblatt-gebaermutterhalskrebs-frueherkennung.pdf

Weisen bei positivem HPV-Testergebnis die Auffälligkeiten im Pap-Test nicht direkt auf eine schwergradige Gewebeveränderung hin (z.B. Pap II, Pap IIID) kann z.B. auch der GynTect-Test von oncgnostics zur Abklärung eingesetzt werden. GynTect klärt, ob bei einer vorliegenden Infektion mit HPV und/oder einer unklaren Zellveränderung Gebärmutterhalskrebs entstehen wird oder bereits vorliegt. Bei negativem GynTect-Testergebnis ist das Risiko, trotz positivem HPV-Test und Auffälligkeit im Pap-Test eine ernsthafte Erkrankung zu haben, sehr gering.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: www.oncgnostics.com/gyntect-gebaermutterhalskrebs