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Time to Change - Gute Vorsaetze fur 2019

Es steht uns wieder bevor: Weihnachten, Neujahr und damit die üblichen Vorsätze für ein gesünderes, sportlicheres, engagierteres Leben. Was zumeist mit viel Enthusiasmus beginnt und einige Zeit stringent angewendet wird, lässt nach ein paar Wochen stark nach und kommt schließlich zum Erliegen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und nicht gerade gut darin, sich „aufzuraffen“ oder sich Zeit für Dinge zu nehmen, ohne die er auch früher gut klargekommen ist.

Wenn Ausreden gefährlich werden

 

Gute Vorsaetze_2019

In vielen Fällen ist dieses „Einknicken“ ungefährlich und endet womöglich nur in einer höheren Zahl auf der Anzeige der Waage.

Aber wenn man relevante Themen wie Vorsorgeuntersuchungen aus ebensolchen Gründen immer wieder auf’s Neue verschiebt oder gar komplett ignoriert, kann es durchaus gefährlich werden.

Laut einer Statistik des HPV Information Centre aus dem Jahr 2017 nimmt nur knapp die Hälfte aller Frauen (52,8 Prozent) zwischen 20 und 69 Jahren regelmäßig an Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung bei ihrem Frauenarzt teil. Jährlich erkranken knapp 5.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Davon sterben fast 1.600 Patientinnen. Häufig betroffen sind Frauen zwischen 15 und 44 Jahren, sodass in diesem Altersspektrum der Gebärmutterhalskrebs als dritthäufigste Krebserkrankung in Deutschland gelistet ist.

 

Neue Möglichkeiten für mehr Freiraum

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat bereits auf diese Zahlen reagiert und wird ab 2020 regelmäßig Schreiben versenden, die zu Früherkennungsuntersuchungen einladen. Außerdem soll es für Frauen ab 35 Jahren ein Co-Testing-Möglichkeit geben. Dabei wird bei der Frau zusätzlich zum regulären Pap-Abstrich ein HPV-Test durchgeführt. Dieser müsste sodann nur alle drei Jahre wiederholt werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Mit diesen beiden Neuerungen auf dem Gebiet der Früherkennung werden künftig auch diejenigen Frauen erreicht, die aus welchen Gründen auch immer keine regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt wahrnehmen.

Gute_Vorsaetze_2019

Regelmäßige Besuche bei der Früherkennung für Gebärmutterhalskrebs können Leben retten.

Beide Untersuchungen sind schmerzfrei. Beim jährlichen Abstrich (Pap-Test) wird eine Zellprobe des Gebärmutterhalses entnommen. Sollte es dabei zu Auffälligkeiten kommen, stehen weitere Untersuchungen an. An dieser Stelle bekommen viele Frauen Angst und wollen eine schnelle Gewissheit. Hier können Abklärungstests wie GynTect helfen, zügig klare und aussagekräftige Ergebnisse zu liefern und weitere Untersuchungen überflüssig zu machen.

Durch diese Tests können Krebsentwicklungen frühzeitig festgestellt und behandelt werden. Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich über viele Jahre hinweg und ist in einem frühen Stadium fast immer vollständig heilbar. Ein jährlicher Besuch beim Frauenarzt kann demnach Leben retten. Wieso sich also unnötig einer Gefahr aussetzen? Nur weil sich der Körper gesund anfühlt, muss er das nicht sein. Zellveränderungen sind nicht schmerzhaft, man spürt Dysplasien nicht. Aus genau diesem Grund ist es umso wichtiger, sich regelmäßig kontrollieren zu lassen.

Wer sich also noch keine konkreten Vorsätze gefasst und bislang regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ausgelassen hat, dem sei ein regelmäßiger Gang zum Frauenarzt hiermit als neuer Vorsatz ans Herz gelegt.

 

In diesem Sinne, einen guten Start ins Jahr 2019 wünscht das Team der oncgnostics GmbH!

Medirex team in Bratislava

Jena, 31. Januar 2018 – Die oncgnostics GmbH ist eine Partnerschaft mit der MEDIREX Group eingegangen. Die Firma hält damit die exklusiven Vertriebsrechte an dem Test zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs GynTect® für die Slowakei und Tschechien.

 

Nach ihrem Crowdfunding-Erfolg über die Plattform Seedmatch geht die oncgnostics GmbH nun mit der Kooperation mit der MEDIREX Group die weitere Internationalisierung an. Der Labordiagnostikverbund aus der Slowakei beschäftigt mehr als 1700 Mitarbeiter. Mit einem Marktanteil von über 50% ist MEDIREX der Marktführer für Labordiagnostik in der Slowakei. Der Vertrag sieht eine Laufzeit von drei Jahren mit Option auf Verlängerung vor.

 

GynTect schafft Gewissheit

Der von oncgnostics entwickelte molekularbiologische Test GynTect klärt frühzeitig ab, ob bei einer Patientin mit auffälligem Pap-Befund bzw. einer humanen Papillomvirus-Infektion (HPV) eine zu behandelnde Gebärmutterhalskrebs-Vorstufe vorliegt bzw sich ein Karzinom entwickeln wird.

“Wir möchten mit GynTect die Vorsorge in Tschechien und der Slowakei qualitativ verbessern. Der Test liefert schnelle und sichere Untersuchungsergebnisse und betroffenen Frauen Gewissheit, wie mit einer auffälligen Voruntersuchung am besten weiterverfahren wird.”, so Jozef Gavlas, Geschäftsführer der MEDIREX Labordiagnostik.

Durch GynTect wird die Risikoeinschätzung bei der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung stark erleichtert: einerseits können unnötige, vorschnelle Operationen vermieden, andererseits die Chancen auf erfolgreiche Therapiemaßnahmen erhöht werden.

 

Zahlen in Deutschland, Tschechien und der Slowakei

In Deutschland erkranken jährlich etwa 5.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Damit erkranken jedes Jahr 8,2 von 100.000 Frauen. In Tschechien und in der Slowakei liegen die Erkrankungsraten wesentlich höher, nämlich bei 14,1 und in der Slowakei sogar bei 16,1 von 100.000 Frauen jährlich.

In allen drei Ländern stirbt etwa ein Drittel der erkrankten Frauen an Gebärmutterhalskrebs.

Durch eine regelmäßige Teilnahme an der Vorsorge, die in allen drei Ländern angeboten wird, kann die Erkrankungsrate wesentlich verringert werden. Durch HPV verursachte Veränderungen können rechtzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Trotzdem nehmen in Deutschland und Tschechien nur knapp über 50% der Frauen an der jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Gynäkologen teil, in der Slowakei sind es sogar noch weniger als 50%, hier ist die Vorsorge jedoch nur alle drei Jahre vorgesehen.

 

Weitere Partnerschaften sind geplant

GynTect ist bereits europaweit für den Einsatz in Laboren zugelassen, so dass die MEDIREX Group sofort mit dem Vertrieb sowie mit der Anwendung in den eigenen Laboren beginnen kann. Die CE-IVD Zulassung für den Test erfolgte 2015. Letztes Jahr konnte oncgnostics eine exklusive Lizenzvereinbarung für den Chinesischen Markt mit Geneo Dx, einem Tochterunternehmen der staatlichen Sinopharm-Gruppe, abschließen.

Weitere Partnerschaften in und außerhalb Europas sind in Verhandlung und sollen noch 2018 geschlossen werden. Die gerade außergewöhnlich erfolgreich beendete Kampagne zur Crowd-Finanzierung auf der Investment-Plattform Seedmatch brachte oncgnostics 750.000 Euro ein und trägt zur Planung und zum Abschluss der Partnerschaften bei.

Krebs-Früherkennung

Krebs ist ein allgegenwärtiges Thema. Sicherlich ist er nicht immer und nicht überall im Vordergrund unseres Denkens, schon gar nicht, wenn man eigentlich noch viel zu jung ist, um sich über so etwas Gedanken zu machen. Jedoch sollte man die eigene Gesundheit auch in jungen Jahren nicht auf die leichte Schulter nehmen. Genau diese Jahre können es sein, in denen sich die Krankheit auf leisen Sohlen in den Körper einschleicht. Je früher man das bemerkt und je früher man den Krebs erkennt, desto größer sind die Heilungs- und Überlebenschancen. Dafür ist es nicht nur notwendig, seinen eigenen Körper aufmerksam zu beobachten und auffällige Veränderungen ernst zu nehmen, sondern auch, Möglichkeiten der Früherkennung wahrzunehmen.

Die Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet hat in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Dass sich Krebs allgemein besser behandeln lässt, liegt zum einen an verbesserten Methoden und neuartigen Therapeutika, die gezieltere Behandlung zulassen. Zum anderen erlauben bessere Vorsorgeuntersuchungen eine frühere Erkennung und damit ein zeitiges Einsetzen von Therapiemaßnahmen und verbessern dadurch die Chancen auf eine Heilung. Von Krebs zu Krebs variieren diese Maßnahmen nicht nur, sie sind auch in unterschiedlichem Umfang im Bewusstsein der Bevölkerung verankert.

Für gewöhnlich beschäftigen wir uns mit der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. In diesem Blogbeitrag möchten wir jedoch einmal einen Exkurs wagen und die Vorsorgeuntersuchungsmethoden von Brust- und Darmkrebs näher betrachten, da diese viel populärer scheinen als bei Gebärmutterhalskrebs. Woran kann das liegen, was verbirgt sich dahinter und vor allem, wie erreichen sie die Köpfe der Menschen.

 

Brustkrebs

Ausgehend von Statistiken des Zentrums für Krebsregistrierdaten gab es deutschlandweit im Jahr 2012 ca. 69.500 Neuerkrankungen von Brustkrebs bei Frauen. Damit ist diese Form die mit Abstand häufigste Krebserkrankung bei Frauen.

Welche Formen der Früherkennung gibt es?

Früherkennung BrustkrebsDas gesetzliche Früherkennungsprogramm bietet Frauen ab 30 Jahren die Möglichkeit einer jährlichen Tastuntersuchung. Der Gynäkologe tastet die Brust dabei nach Auffälligkeiten ab. Weitere Tests erfolgen erst ab dem 50. Lebensjahr. Frauen haben dann bis zu einem Alter von 69 Jahren die Möglichkeit, im Zwei-Jahres-Takt an einem Mammographie-Screening teilzunehmen. Dabei wird die Brust mit Röntgenstrahlen auf Knötchen, Kalkablagerungen, Verdickungen, Asymmetrien oder Störungen in der Gewebearchitektur untersucht. Durch die Mammographie konnten viele Tumore deutlich früher entdeckt werden als ohne Screening.

Wie wird geworben?

Zum Mammographie-Screening wird von einer „zentralen Stelle“ eingeladen (Absender ist eine gemeinsame Einrichtung der Kassenverbände und kassenärztlichen Vereinigungen). Die Daten erhalten diese von den Einwohnermeldeämtern. Frauen werden demnach stets an die anstehende Möglichkeit erinnert und zusätzlich mit Flyern und Broschüren über die Früherkennung aufgeklärt.

Von der offiziellen Stelle abgesehen, gibt es zahlreiche Stiftungen, Verbände und Einrichtungen, die sich diesem Thema widmen. Auch Selbsthilfegruppen setzen sich für die  Bewerbung der Früherkennung ein. Es ist deren Ziel, Betroffenen und Angehörigen zu helfen sowie über die Krankheit aufzuklären und an gesunde Frauen zu appellieren, Vorsorgemöglichkeiten wahrzunehmen.

Ein Beispiel ist mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V. Der Verein wurde bereits mehrfach für hervorragende Aufklärungsaktionen ausgezeichnet und engagiert sich neben der Unterstützung betroffener Frauen für Qualität in Diagnostik, Therapie und Nachsorge.

mamazone hat zahlreiche Projekte und zwei Stiftungen auf den Weg gebracht. Ihr Ziel:  Stärkung von Selbstbestimmung und Selbstbewusstsein von Brustkrebspatientinnen und Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit für das Thema „Brustkrebs“. Wer Näheres erfahren möchte, kann sich dazu auf der Projektseite umschauen.

Auch in anderen Ländern gibt es solche Projekte, beispielsweise die Marie Keating Foundation in Irland, benannt nach der an Brustkrebs verstorbenen Mutter des Sängers Ronan Keating.

“Marie Keating died because she did not know enough about cancer and the importance of early detection. If Marie had understood her symptoms and if she had been treated earlier she would be alive today”, schreibt die Stiftung über ihre Namensgeberin.

Früherkennung Gebärmutterhalskrebs

Social Media Kampagne “#SmearForSmear” der Marie Keating Foundation

Viele Aktionen im Hinblick auf Brustkrebs werden über das Jahr hinweg von der Stiftung veranstaltet, jedoch setzt man sich hier auch für andere Krebsarten ein. Ein aktuelles Beispiel ist eine Kampagne, die Männern Mut machen soll, über Prostata-Krebs zu sprechen. Weiterhin ist jedes Jahr im Februar  der „Gebärmutterhalskrebs-Monat“. 2014 hatte die Stiftung Frauen dazu aufgerufen, mit verschmiertem Lippenstift Bilder von sich in sozialen Netzwerken zu teilen, um auf die Notwendigkeit des regelmäßigen Abstriches hinzuweisen. Auch in Deutschland wurde die Kampagne unter dem Namen SmearForSmear bekannt.

Dank der vielen engagierten Vereine, Stiftungen und Projekte nutzen immer mehr Frauen die Möglichkeit der Früherkennung. Auch wenn kein Risiko aufgrund von familiärer Vorbelastung besteht, so ist eine regelmäßige Untersuchung nicht nur sinnvoll, sondern vor allem ratsam.

 

Darmkrebs

Ein weitaus „unangenehmeres“ Thema für viele ist die Früherkennungsmethode zu Darmkrebs. Es betrifft Frauen wie Männer gleichermaßen. 2012 erkrankten in Deutschland ca. 34.000 Männer und 28.500 Frauen an dieser Form des Krebses, wobei 90 Prozent über 55 Jahre oder älter waren.

 

Welche Formen der Früherkennung gibt es?

Alle gesetzlich Versicherten haben im Alter von 50 bis 54 Jahren einen Anspruch auf Untersuchungen nach verstecktem Blut im Stuhl. Ab 55 Jahren finanziert die Krankenkasse eine Darmspiegelung, mit der Polypen erkannt und entfernt werden können. Bei einem negativen Ergebnis wir die Spiegelung in 10 Jahren wiederholt.

Wie wird geworben?

Viele haben ihn schon einmal gesehen, den „Kinderchor“-TV-Spot der Felix-Burda-Stiftung.

Früherkennung Darmkrebs

Kinderchor der Felix-Burda-Stiftung. TV-Werbespot 2016

Makaber oder skurril? Sicherlich scheiden sich zu dieser Art der „Werbung“ die Geister. Eines schafft der Spot jedoch auf jeden Fall: Bewusstsein. Es wird über ihn und somit über die Krankheit und deren Früherkennungsmöglichkeiten diskutiert.
Damit hat die Stiftung eines ihrer primären Ziele erfüllt:

Für Aufklärung und Information der Bevölkerung sorgen, um damit Darmkrebssterblichkeit drastisch zu senken. Mit TV-Spots zum „Darmkrebsmonat März“ sollen Menschen zum Gang zur Früherkennung motiviert werden. Auch im Bereich „betriebliche Darmkrebsvorsorge“ engagiert sich die Stiftung und hat zusätzlich das größte mobile Darmmodell entworfen, das seit 2008 durch Deutschland „tourt“.

Weiterhin möchte man analog zur Brustkrebsvorsorge ein bundesweites Einladeverfahren etablieren, das Menschen ab 55 Jahren an ihren Anspruch auf eine Früherkennungsuntersuchung erinnert und sie dazu anspornt, diesen Termin wahrzunehmen. Zudem sollen Menschen mit familiärem Darmkrebsrisiko einen gesetzlichen Anspruch auf Früherkennung erhalten.

Auch andere Stiftungen, wie Lebensblicke, setzen sich für mehr Aufklärung ein, bieten Plattformen zum Gedankenaustausch und organisieren z.B. Benefizkonzerte, die Betroffenen helfen. Führend bleiben jedoch augenscheinlich die Felix-Burda-Stiftung und deren Werbespot in den Köpfen der Menschen hängen. Wir sind gespannt, ob es für den Darmkrebsmonat März im kommenden Jahr wieder eine solch kontroverse Kampagne geben wird.

Fazit

Im Vergleich zu Gebärmutterhalskrebs ist die Aufklärung bei Brust- und Darmkrebs ein paar Schritte voraus – teilweise gesetzlich geregelt, teilweise dank der engagierten Arbeit von Ärzten, Stiftungen, Verbänden und Einzelpersonen.

Viel wird auch für die Aufklärung zum Thema Gebärmutterhalskrebs getan, jedoch müssen sich Frauen aktiv darüber informieren. Seitens der Krankenkassen besteht wenig Aufklärungsdrang und der Abstrich beim Gynäkologen wird oft unkommentiert durchgeführt. Viele junge Frauen, mit denen wir gesprochen haben, fühlen sich schlecht bis gar nicht aufgeklärt, warum eigentlich der Abstrich beim Frauenarzt gemacht wird und was passiert, wenn dieser auffällig sein sollte.

Internationaler Tag der Frauengesundheit - Früherkennung GebärmutterhalskrebsWir sehen an dieser Stelle einen großen Nachholbedarf an Aufklärung, in welcher Form letztendlich auch immer.

Gebärmutterhalskrebs ist mit ca. 530.000 neuen Fällen pro Jahr weltweit die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa 52 Prozent aller Erkrankungen verlaufen immer noch tödlich. Gerade in Anbetracht dieser Zahlen würden wir uns wünschen, dass Aufklärungskampagnen zu Gebärmutterhalskrebs ebenso populär wären wie bei Brust- und Darmkrebs. Wenn Gebärmutterhalskrebs frühzeitig erkannt und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden, stehen die Heilungschancen sehr gut. Der Krebs entsteht über einen Zeitraum von 6 bis 10 Jahren oder länger, aber eine Infektion mit humanen Papillomaviren, die der Auslöser für die Erkrankung sind, erfolgt am häufigsten im Alter von 20 bis 30 Jahren. Daher ist es wichtig, diese Altersgruppe zu erreichen und sie für die Krankheit zu sensibilisieren, insbesondere diejenigen Frauen, die sich generell einer regelmäßigen Vorsorge entziehen.

Jena, 20. September 2016 – Der vom Biotechnologie-Unternehmen oncgnostics entwickelte Abklärungstest GynTect erlaubt die zuverlässige und schnelle Diagnostik von Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und dessen Vorstufen. Der Test wurde überabreitet und bietet nun als eine erweiterte Version ein breiteres Anwendungsspektrum als der Vorgänger. Die erweiterte Version von GynTect ist ab sofort für den Einsatz in Laboren und Praxen erhältlich. Zudem bietet oncgnostics Kleinanlegern die Möglichkeit, sich mit einem Investment über eine Crowdinvesting-Kampagne am Erfolg des Unternehmens und des Tests zu beteiligen.

 

GynTect ist ein Abklärungstest, der im Rahmen der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge Anwendung findet. Durch die schnellen und sicheren Ergebnisse, die der Test liefert, wird frühzeitig erkannt, ob bei einer Patientin mit auffälligem Pap-Befund in der bisher immer noch üblichen Abstrichuntersuchung bzw. einer humanen Papillomvirus-Infektion (HPV) eine zu behandelnde Krebsvorstufe oder gar Krebs selbst vorliegt. So wird die Risikoeinschätzung bei der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung stark verbessert: Einerseits können bei negativem GynTect-Ergebnis unnötige, vorschnelle Operationen vermieden werden, andererseits werden bei positivem GynTect-Ergebnis die Chancen auf frühzeitige und damit erfolgreiche Therapiemaßnahmen erhöht.

 

Nur ein Abstrich für HPV-Testung und Abklärungstest nötig

GynTect wurde im Herbst 2015 mit der CE-IVD-Kennzeichnung europaweit die Marktzulassung erteilt. Seitdem wurde der Test durch die Experten von oncgnostics stetig weiterentwickelt: mit der neuen Version steht ein stark erweitertes Anwendungsspektrum zur Verfügung. GynTect ist in der neuen Version nun ebenfalls direkt aus einem weit verbreitetem Entnahmemedium (PreservCyt, Hologic) durchführbar, welches bisher sowohl für eine verbesserte Form der mikroskopischen Abstrichuntersuchung, die sogenannte Dünnschichtzytologie (Form des Pap-Tests), als auch für HPV-Tests unterschiedlicher Anbieter (Abbott, HOLOGIC, Roche Diagnostics, Becton Dickinson etc.) verwendet wird. War zuvor ein separater Abstrich für GynTect notwendig, kann der Test nun aus einer für die Dünnschichtzytologie genommenen Probe realisiert werden. Damit entspricht auch GynTect den Vorgaben der anstehenden S3-Leitlinie, nach der HPV-Testungen und Abklärungstests aus dem gleichen Abstrich durchgeführt werden sollen wie der Screeningtest.

oncgnostics wird in den nächsten Monaten weitere Studien zur Validierung des neuen Testformats durchführen, um die Produkteinführung für den international patentierten Test über Deutschland hinaus in weiteren europäischen und außereuropäischen Ländern realisieren zu können. Eine Vermarktungspartnerschaft für Indien wurde bereits geschlossen.

 

Chance zum Einstieg

Aktuell bietet oncgnostics Kleinanlegern die Chance, sich am Erfolg des Unternehmens zu beteiligen. Mit der Kampagne auf seedmatch.de will das Jenaer Biotech-Unternehmen nicht nur weitere Investitionen für die Entwicklung, Internationalisierung und den Vertrieb ermöglichen, sondern auch die Aufklärung über Gebärmutterhalskrebs, Früherkennung und Untersuchungsmethoden vorantreiben. Eine Besonderheit besteht in der geplanten Co-Finanzierung durch die Venture-Capital-Gesellschaft bm|t (bm|t Beteiligungsmangement Thüringen GmbH). Über ihren „StartUp-Fonds“ will die bm|t bis hin zur gleichen Summe investieren, die durch das Crowdinvesting eingeworben wird. Maximal sind somit durch die bm|t zusätzlich 500.000 Euro möglich. Als Markenbotschafterin und prominente Unterstützerin konnte zudem die mehrmalige Biathlon-Weltmeisterin und Goldmedaillen-Gewinnerin Andrea Henkel gewonnen werden.

 

Bereits innerhalb von 12 Stunden wurde die erste Fundingschwelle von 100.000 Euro überschritten. Auch die zweite Schwelle in Höhe von 300.000 Euro wurde nach drei weiteren Wochen erreicht. Die rasanten Investments zeigen, dass der Test auf starkes Interesse stößt und dem Unternehmen großes Vertrauen entgegengebracht wird.

 

Die Kampagne läuft noch bis zum 03. Oktober auf Seedmatch.
Honorarfreies Bildmaterial zur Meldung sowie zum Test und zum Unternehmen finden Sie hier.

 

Über die oncgnostics GmbH:

Die oncgnostics GmbH ist 2012 als Ausgründung aus einer universitären Forschungsgruppe der Universitäts-Frauenklinik in Jena entstanden. Als Molekulardiagnostik-Unternehmen hat sich das Jenaer StartUp auf die Diagnostik von Krebserkrankungen spezialisiert. Die Tests weisen charakteristische epigenetische Veränderungen, sog. DNA-Methylierungen, in den Krebszellen nach. Die mit speziellem Algorithmus identifizierten und patentierten Biomarker bilden das Herzstück der Produkte und sind die Basis des Unternehmens.

Crwodinvesting für GynTect

Übertroffene Erwartungen bei Finanzierung für GynTect:

Jena, 29. August 2016 – Die oncgnostics GmbH zieht zur Halbzeit ihrer Crowdinvesting-Kampagne auf Seedmatch eine positive Bilanz. Bereits nach 15 Tagen wurde das erste Funding-Ziel geknackt und um eine letzte Runde  erweitert. So bietet sich Kleinanlegern weiterhin die Chance, in den Produkt- und Unternehmenserfolg zu investieren.

 Für ihren Gebärmutterhalskrebstest GynTect startete das Biotechnologie-Unternehmen oncgnostics Anfang August eine Crowdinvesting-Kampagne auf Seedmatch und konnte die Funding-Schwelle von 100.000 Euro bereits in den ersten zwölf Stunden nach Kampagnenstart einsammeln. Ein zweiter Meilenstein von 300.000 Euro wurde dank der 272 Investoren noch vor der Halbzeit erreicht.

Investoren sind „auch“ weiblich und regional

Auffällig bei dieser Kampagne: 12,1 Prozent statt der bei Seedmatch üblichen 10 Prozent, sind weibliche Investoren. Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) ist weltweit mit ca. 530.000 neuen Fällen pro Jahr die dritthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa 52 Prozent aller Erkrankungen verlaufen immer noch tödlich. Der Test spricht viele Frauen an und hilft ihnen dabei, der Krebs-Früherkennung beim Gynäkologen aufgeklärter und entspannter zu begegnen. Denn sollte der Befund des jährlichen Abstriches auffällig sein, so hilft GynTect in kurzer Zeit, Gewissheit zu bringen und lebensrettende Maßnahmen frühzeitig einleiten zu können. Die verhältnismäßig hohe Zahl an weiblichen Investoren zeigt, dass die Wahrnehmung der Krankheit unter Frauen steigt, ebenso die Nachfrage an Tests wie GynTect.

Ebenfalls erkennbar bei der Zahl von Investoren ist die regionale Gebundenheit. Knapp 20 Prozent alle Beteiligten stammen aus Jena oder Thüringen. Eine Art Lokalpatriotismus scheint die Bereitwilligkeit einer Investition zusätzlich zu begünstigen und GynTect als Thüringer Innovation zu stärken.

Insgesamt zeigen die schnell getätigten Investments, dass der Test auf starkes Interesse stößt und dem oncgnostics-Team großes Vertrauen entgegengebracht wird. Die Kampagne läuft noch bis 3. Oktober auf Seedmatch und hat aufgrund der starken Investitionen die dritte und letzte Runde erreicht: Maximal 500.000 Euro können über die Crowdinvesting-Plattform gesammelt werden. Eine Summe, die jedoch noch einmal von der Venture Capital-Gesellschaft Thüringer Beteiligungsmanagement GmbH (bm|t) verdoppelt wird. Die bm|t wurde bereits 2014 Gesellschafter und Finanzierungspartner bei oncgnostics, jedoch ist diese Kampagne das erste direkte Co-Investment zwischen VC und Crowd.

„Wir glauben an das Team, den Nutzen sowie das Potenzial des GynTect-Tests und sehen eine F&E-Pipeline, die prall gefüllt ist mit Ideen für weitere interessante Produkte im Bereich Krebsdiagnostik. Deshalb wollen wir das Unternehmen auch in dieser Runde finanzieren“, so Udo Werner, Geschäftsführer der bm|t.

Weiterhin wird die Kampagne durch die ehemalige Profisportlerin Andrea Henkel unterstützt. Die mehrmalige Goldmedaillengewinnerin weiß aus dem persönlichen Umfeld, wie wichtig Früherkennung und Therapiemaßnahmen sein können.

„Ich denke, dass durch eine bessere Kommunikation über Inhalte und Untersuchungsmethoden des Check-ups, der Sinn einer Früherkennung besser nachvollzogen werden kann und mehr Frauen dazu bewegt, mindestens jährlich zum Gynäkologen zu gehen. Wenn die Untersuchungsmethoden dann auch noch simpel sind und die Testergebnisse schnell und sicher geliefert werden – wie die durch den GynTect-Test –kann sich jeder gut aufgehoben fühlen“, so die Ex-Olympiasiegerin.

Zahlreiche Gründe, die für eine Investition sprechen:

  • GynTect ist marktreif und hilft vor allem jungen Frauen bei Ängsten durch unklare Befunde aus der derzeitigen Früherkennung auf Gebärmutterhalskrebs.
  • oncgnostics bewegt sich in einem Markt mit einem hohem, stetig wachsendem Bedarf an innovativer Diagnostik: GynTect hat ein Marktpotenzial von nahezu 1 Mrd. Euro in Europa, den USA und Kanada.
  • Aufgrund des besseren Zugangs zu medizinischer Versorgung und der stetig wachsenden Aufklärung bei Vorsorgemöglichkeiten nutzen immer mehr Frauen diese Angebote, wodurch auch die Nachfrage an Tests wie GynTect steigt.
  • oncgnostics hat ein junges, hochmotiviertes und dennoch sehr erfahrenes Team mit allen notwendigen Fachkompetenzen für die Entwicklung weiterer molekularbiologischer Tests.
  • Starke klinische Kooperationen ermöglichen den Zugang zu wertvollem klinischen Material und Unterstützung durch führende Wissenschaftler – dadurch kann oncgnostics sehr valide und schnell neue innovative Krebstests auf den Markt bringen.
  • GynTect hat ein sehr großes Potenzial am Markt: Ein renditestarker Exit durch Verkauf von GynTect an einen Global Player ist das Ziel von oncgnostics und in dieser Branche ein häufig gewählter Weg, um ein Produkt weltweit zu vermarkten.

Eine Beteiligung am Test- und Unternehmenserfolg ist ab 250 Euro möglich. Die Kampagne läuft noch bis 03. Oktober auf Seedmatch: www.seedmatch.com/oncgnostics

Honorarfreies, druckfähiges Bildmaterial zur Meldung, zum Test und zum Unternehmen:
http://oncgnostics.com/downloads

Videos zur Kampagne finden Sie hier:
https://vimeo.com/176565454
https://vimeo.com/176460196