Produkte: Krebstests auf Basis epigenetischer Biomarker

Unsere Produkte sind Krebstests, die charakteristische epigenetische Veränderungen, d. h. DNA-Methylierungen, in den Krebszellen nachweisen. Diese von uns identifizierten und patentierten hochinformativen Biomarker sind die Grundlage unserer Forschung und Entwicklung für weitere IVD-Tests.

Unser Ziel ist es, in der Anwendung Tests zur Diagnostik von Krebserkrankungen zu entwickeln, die schnell, sicher und nicht-invasiv sind.

GynTect® – Test auf Gebärmutterhalskrebs

GynTect® ermöglicht den einfachen und zuverlässigen Nachweis von methylierten DNA-Regionen in Abstrichmaterial von der Zervix. Die Methylierung der GynTect®-Biomarker tritt speziell bei Gebärmutterhalskrebs oder seinen Vorstufen auf, nicht aber in gesundem Zervixgewebe. Damit kann GynTect® zur Klärung der Frage beitragen, ob bereits eine zu behandelnde Gewebeveränderung vorliegt.

Pipepline Produkte

Diagnostik von Kopf-Hals-Tumoren

Weltweit zählen Kopf-Hals-Tumoren zu den fünf häufigsten Krebserkrankungen. In Deutschland erhalten jährlich ca. 17.000 Menschen die Diagnose Krebs im Kopf-Hals-Bereich. Kopf-Hals-Tumoren können sich häufig über lange Zeit unbemerkt entwickeln, da es den Betroffenen schwerfällt, die Anzeichen selbst zu erkennen. Je später aber die Tumoren erkannt werden, desto geringer ist die Chance auf Heilung. Eine frühzeitige Diagnose ist deshalb sehr wichtig. Die Diagnostik eines solchen Kopf-Hals-Tumors beim Spezialisten ist nicht einfach, denn es gibt bislang keine Früherkennungstests und entsprechend auch kein Screening.

Wir entwickeln Tests, basierend auf DNA-Methylierungsmarkern, die Krebszellen im Speichel des Patienten erkennen. Unsere Vision ist es, in der Zukunft maßgeblich zu einem geregelten Vorsorgeprogramm für Kopf-Hals-Tumoren beizutragen.

Eierstockkrebs

Das Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) ist die zweithäufigste, die weiblichen Geschlechtsorgane betreffende, aggressive Erkrankung, die mit zunehmendem Alter der Patientinnen verstärkt auftritt. Aufgrund fehlender Vorsorgemaßnahmen wird der Krebs häufig sehr spät erkannt, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist. Im Jahr 2016 wurden laut dem Robert-Koch-Institut in Deutschland etwa 7.300 Neuerkrankungen und ca. 5.500 Todesfälle registriert.

Ein patientenfreundlicher, sicherer Früherkennungstest könnte dazu beitragen, die durch ein Ovarialkarzinom verursachten Todesfälle deutlich zu reduzieren.