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Die Deutschen Biotechnologietage 2019 fanden in diesem Jahr vom 9. Bis 10. April in Würzburg statt. Bei diesem wichtigen Branchentreffen vertrat Geschäftsführerin Dr. Martina Schmitz die oncgnostics GmbH.

Wissens- und Erfahrungsaustausch

Um die 850 Unternehmer, Forscher, Partner aus Politik, Förderinstitutionen und Verwaltung kamen bei dem großen Netzwerktreffen zusammen. Das umfangreiche Programm lud zum Wissens- und Erfahrungsaustausch ein. Mit Plenarvorträgen, Podiumsdiskussionen, Frühstücksrunden und einer begleitenden Ausstellung bot die Veranstaltung abwechslungsreiche und informative Formate. In diesem Jahr lag der Fokus auf den Themen Pharmaentwicklung und Bioökonomie.

Auch Vertreter der Bundesregierung beteiligten sich an den Diskussionsrunden, wie beispielweise Dr. Winfried Horstmann vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Volker Rieke, vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Hier ging es vor allem um die Rahmenbedingungen in Deutschland, die aus Unternehmersicht noch sehr ausbaufähig sind. Zur Begrüßung der Biotechnologietage richtete die Referatsleiterin „Bioökonomie“ Andrea Noske im Namen der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, einige Worte an die Teilnehmer.

Wichtige Netzwerkarbeit

„Für uns sind die Biotechnologietage immer eine spannende Veranstaltung. Hier kommen interessante Leute aus den unterschiedlichsten Branchen der Biotechnologie zusammen. Das sehr ansprechende Abendprogramm bietet dann nochmal Raum zum aktiven Netzwerken“, fasst Dr. Martina Schmitz die zwei Tage zusammen.

Vom 9. bis 16. Februar reiste unsere Geschäftsführerin Dr. Martina Schmitz als Teilnehmerin der Delegationsreise „Thuringia goes India“ nach Indien. Dort verschaffte sie sich einen Eindruck vom indischen Markt und knüpfte erste Kontakte. Die Reise fand unter der Leitung von Wolfgang Tiefensee, Thüringens Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft, statt.

Von Pune bis Mumbai

Bei vier Städten in nur einer Woche erwartete Dr. Martina Schmitz ein straffes Programm. Mit Neu-Delhi, Pune, Coimbatore und schließlich Mumbai führte die Reiseroute einmal vom Norden in den Süden Indiens und wieder ein Stückchen zurück. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern besuchte unsere Geschäftsführerin mittelständische Unternehmen und nahm an unterschiedlichen Gesprächsrunden und Empfängen teil, beispielsweise organisiert von der Federation of Indian Chambers of Commerce and Industry (FICCI). Außerdem besichtigte Dr. Martina Schmitz in Pune zwei Krankenhäuser, um sich das indische Gesundheitssystem erklären zu lassen.

Vielversprechende Kontakte mit indischen Firmen

In sogenannten Round-Table-Gesprächen kamen Vertreter indischer Firmen mit den Vertretern der Thüringer Firmen zusammen. Teilweise wurden die Termine bereits im Vorfeld organisiert, viele Kontakte kamen aber auch spontan zustande. „Ich konnte einige aussichtsreiche Gespräche führen“, erzählt Dr. Martina Schmitz, „nun gilt es wieder zurück in Deutschland diese Kontakte zu prüfen und ein Follow Up zu vereinbaren.“

Indien – ein Land voller Gegensätze

Beeindruckt war Dr. Martina Schmitz von den unterschiedlichen Welten, die in Indien aufeinandertreffen. „Auf dem Weg zu einer Firma fahre ich eine Gasse voller Menschen entlang. Die Stromkabel sind offen an der Häuserzeile verlegt, Müll liegt auf der Straße. Dann erreiche ich das Ziel, betrete das Gebäude und drinnen erwartet mich ein Hochglanzbüro.“ Auch Tradition und Moderne liegen in Indien nah beieinander. Nicht nur bei Tempelbesichtigungen bekamen die Reisenden zur Begrüßung ein Bindi, einen Punkt, auf die Stirn gedrückt, sondern auch bei Geschäftsterminen. „Dank der Reise habe ich einen guten Überblick über den indischen Markt für unser Produkt gewonnen. Ich freue mich darauf, die geknüpften Kontakte nun auszubauen“, fasst Dr. Martina Schmitz die Ergebnisse der Indienreise zusammen.