Von einem Moment auf den anderen wurde aus dem aktiven, leidenschaftlichen Polizisten Dirk Rohde ein Krebspatient, der um sein Leben kämpft. Inzwischen hat er diesen Kampf gewonnen und eine neue Leidenschaft entdeckt. Mit Leib und Seele ist der Krebsblogger alias Don nun für andere Krebspatienten da. Doch wie entwickelt sich aus einem persönlichen Schock so eine produktive Energie? Wir haben nachgefragt.

Herr Rohde, Ihr Blog auf Facebook heißt „Schockdiagnose Krebs. Plötzlich ist alles anders.“, auf Instagram sind sie als don.ro unterwegs. War es für Sie nach ihrer Diagnose sofort klar, dass Sie Ihr Erlebtes mit der Öffentlichkeit teilen wollen?

“Die Krebsdiagnose war für mich tatsächlich ein Schock. Ich bin mit einer Delle am Hals zum Arzt, der Verdacht einer Zyste stand im Raum. Dann stellte sich plötzlich heraus, dass ich einen Kopf-Hals-Mund-Tumor, genauer einen Tumor am Zungengrund habe. Das bedeutet: sehr komplizierte Operationen, begleitet von Strahlen- und Chemotherapie. Meine Prognose war zunächst nicht sehr gut. Die Therapie war für mich sehr qualvoll. Für die Behandlung habe ich einen Tunnelblick entwickelt. In dieser Situation hätte ich selbst kaum Hilfe annehmen, geschweige denn einen Blog schreiben können. Nach so einer Behandlung sind viele Patienten seelisch angeschlagen. Ich hatte das Bedürfnis, mir das Erlebte von der Seele zu schreiben. Damit habe ich erst Monate danach angefangen. Erst war der Blog nur für mich und Freunde gedacht, um das Erlebte zu verarbeiten. Dass ich damit so eine öffentliche Wirkung erzielen würde und Krebsblogger werden würde, war überhaupt nicht beabsichtigt.”

Sie haben aktuell rund 18 000 Abonnenten auf Facebook – Tendenz steigend. Wie fanden die alle zu Ihnen?

“Als ich in der akuten Situation war, hatte ich niemanden, mit dem ich über die Krankheit reden konnte. Ich habe gegoogelt, aber irgendwann war ich es leid nur noch zu lesen, wie schlecht meine Aussichten sind. Mein Blog ist da anders. Ich war vor der Krebserkrankung Polizist und habe den Wiedereinstieg in den Beruf geschafft. Ich bin wieder als Motorradpolizist unterwegs. Das zeige ich auf meinem Blog. Hoffnung ist ein ganz wichtiger Bestandteil, denn ich bin ein Betroffener, der als geheilt gilt.”

Sie stehen wieder fest im Berufsleben. Nebenbei engagieren Sie sich ehrenamtlich stark für Krebspatienten, beispielsweise leiten sie eine Krebsselbsthilfegruppe in Köln. Wie kam das?

“Das baute sich alles langsam über Monate auf. Ich hatte mich beim Patientennetzwerk Kopf-Hals-M.U.N.D.-Krebs e.V.  angemeldet. Dann wurde ich gefragt, ob ich nicht eine Selbsthilfegruppe in Köln gründen wolle. Ich wusste noch gar nicht, wie man eine Gruppe führt und sagte trotzdem zu. Außerdem erreichen mich über meinen Blog immer wieder Anfragen von Krebspatienten oder deren Angehörige. Mittlerweile bin ich ehrenamtlich Patientenbetreuer, isPO -Onkolotse, leite eine Selbsthilfegruppe und engagiere mich in der Kinderkrebshilfe.”

Herr Rohde, vielen Dank für das Gespräch und weiterhin alles Gute für Ihre Arbeit!

Fotos: privat: Dirk Rohde

Umgangssprachlich wird eine Sepsis auch als Blutvergiftung bezeichnet. Dabei handelt es sich um eine Infektion, die den ganzen Körper betrifft. Das Gefährliche daran: Im Kampf gegen die Infektion greift das Immunsystem auch körpereigene Organe an. Die schlimmste Folge kann ein lebensbedrohliches Multiorganversagen sein. Umso wichtiger ist es, die Ursachen und Symptome einer Sepsis zu kennen. 

Eine Sepsis ist nicht immer leicht zu diagnostizieren. Jährlich treten in Deutschland rund 280 000 Sepsisfälle auf. Rund ein Drittel enden tödlich. Bei einer Infektion gelingt es dem Immunsystem normalerweise den Entzündungsherd örtlich zu begrenzen. Tritt eine Sepsis auf, konnten die Erreger die lokale Begrenzung allerdings durchbrechen und breiten sich im gesamten Blutkreislauf aus.

Sepsis: Ursachen einer Sepsis

Grundsätzlich kann jede Infektion, ob mit Bakterien, Viren oder Pilzen, eine Blutvergiftung auslösen. Wenn die Krankheitserreger eines lokal begrenzten Infektionsherds in den gesamten Blutkreislauf gelangen, entsteht eine Sepsis. Entgegen der weit verbreiteten Meinung muss diese nicht durch eine äußere, sichtbare und infizierte Wunde entstehen. Infektionen wie eine Lungenentzündung oder ein entzündeter Zahn können ebenso zu einer Sepsis führen, wie offene Wunden durch Verletzungen. Eine Sepsis kann jedoch auch die Folge einer Komplikation nach einem chirurgischen Eingriff sein.

Symptome einer Sepsis

Tritt eine Sepsis auf, zählt oft jede Minute. Leider ist es jedoch nicht immer einfach, diese zu erkennen. Sehr hohes Fieber, Schüttelfrost, aber auch Untertemperatur können auf eine Sepsis hindeuten. Auch Herzrasen oder eine beschleunigte Atmung können Symptome einer Blutvergiftung sein. Oft ähneln die Symptome einem normalen grippalen Infekt, bis sich der Zustand des Patienten schlagartig verschlechtert. Betroffene sollten unverzüglich ein Krankenhaus aufsuchen. Für Ärzte ist es nicht sofort vorher zu sehen, ob sich aus einer scheinbar harmlosen Infektion eine lebensbedrohliche Sepsis entwickeln wird.

Das Immunsystem spielt eine große Rolle

Besonders gefährdet sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Das Risiko für eine Blutvergiftung steigt beispielsweise bei der Einnahme bestimmter Medikamente, Diabetes mellitus, einer Krebserkrankung oder nach einer Operation. Es besteht allerdings auch eine Annahme, dass manche Menschen durch eine Sepsis eine unvorhersehbare Immunschwäche ausbilden und somit für lebensbedrohliche Folgeinfektionen anfällig sind. Aus diesem Grund forschen wir als Teil eines EU-Konsortiums Diagnosemöglichkeiten, um herauszufinden, welche Patienten besonders gefährdet sind, eine solche Immunschwäche auszubilden.

Auch diesen Monat verrät uns die österreichische Foodbloggerin Claudia Braunstein wieder eines ihrer tollen Rezepte. Das Besondere daran: Ihre Rezepte eignen sich hervorragend für Menschen mit Schluckstörung! Heute erzählt uns Claudia Braunstein, wie sie Zwetschgen trotz Schluckstörung genießt.

Gastbeitrag von Claudia Braunstein:

Lieber Leserinnen und Leser,

Powidl, was für ein hübsches Wort. Da kommen Erinnerungen an meine Kindheit hoch. Powidl oder auch Zwetschgen genannt, hat meine Oma im September immer eingekocht. Powidl benötigt man für Buchteln oder Germknödel, die vermutlich jeder Skifahrer irgendwann einmal in einer Skihütte verkostet hat. Achja Germknödel, Hefeklöße würde man wohl nördlich von Bayern sagen. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob man diese Speise überhaupt außerhalb des Alpenraumes kennt.

Und dann noch die beliebten Pofesen. Das sind Arme Ritter, die man mit Powidl herstellt und dann nicht zu vergessen Powidldatschgerl, die kennt man im Wiener Raum und werden aus Kartoffelteig geformt und mit dem Fruchtmus gefüllt.

Zwetschgen trotz Schluckstörung: anders kombinieren

Lauter Herrlichkeiten, die man oftmals mit Schluckstörungen, Dysphagien, nicht mehr essen kann. Meist scheitert es am Teig. Ich verzichte lieber auf das ganze Beiwerk und löffle das Mus mit einem Naturjoghurt. Oder man mischt es unter Sauerrahm oder Topfen.

Die Bezeichnung Powidl stammt aus dem Tschechischen und wir Österreicher sagen ganz gerne „das is mir powidl“, was so viel bedeutet wie „das ist mir egal“.

Ganz original benötigt man für die Herstellung nur Zwetschgen und Wasser. Für eine etwas feinere Note kann man auch Zimt, ein wenig Nelken und sogar Rosmarin verwenden. Ich habe auch schon Lavendelblüten mitverkocht.

Rezept: Zwetschgenmus

  • 5 kg reife Zwetschgen
  • Etwas Wasser
  • 150 g Rohzucker
  • Nach Belieben: eine Zimtstange, etwas Nelken, ein Zweig Rosmarin oder ein Zweig Lavendel

 

Zwetschgen waschen, halbieren, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einen hohen Topf geben und etwas Wasser zufügen. Bei niedriger Temperatur rund acht Stunden ziehen lassen. Immer wieder umrühren. Gegen Ende der Garzeit Zucker und eventuell Gewürze zugeben. Nochmals gut eine Stunde weitergaren lassen. Gewürze eventuell wieder entfernen. Noch heiß in Gläser füllen, gut verschießen. Gläser auf den Kopf stellen und abkühlen lassen. Das tolle an Zwetschgenmus: es ist tatsächlich über Monate, sogar Jahre haltbar.

Alle Gast-Rezepte von Claudia Braunstein finden Sie hier.

Der Begriff Kopf-Hals-Tumor ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Krebsarten, die im Bereich des Kopfes und des Halses auftreten. Dazu gehören der Mundhöhlenkrebs, Krebs der Nase und Nasennebenhöhlen, Tumoren im Rachen, der Mandeln und des Zungengrundes sowie Tumoren des Kehlkopfs und des äußeren Halses, insbesondere der Schilddrüse.

Wenn Kopf-Hals-Tumoren auch zu einer Gruppe zusammengefasst werden, gibt es doch zwischen den Arten wesentliche Unterschiede und medizinische Besonderheiten. Für ein besseres Verständnis sind im Folgenden die Tumorarten des Kopf-Hals-Bereiches genauer erklärt.

Mundhöhlenkrebs

Zu den Mundhöhlenkarzinomen zählen Tumoren in den Regionen der Lippe, Zunge, des Mundbodens, des harten Gaumens, der Wangenschleimhaut und Kieferkämme sowie der Speicheldrüsen. Die Mundbodenkarzinome stellen mit 45% die häufigste Tumorart in dieser Gruppe dar. Neben Alkohol- und Tabakkonsum zählt auch eine mangelhafte Mundhygiene zu den Risikofaktoren. Frühe Symptome werden häufig kaum bemerkt.

Um Mundhöhlenkrebs frühzeitig zu erkennen, sind zwei Dinge wichtig. Der regelmäßige Kontrolltermin beim Zahnarzt dient auch dazu, auffällige Veränderungen der Mundschleimhaut (Leukoplakien) festzustellen. Unabhängig davon sollte jeder selbst auf Veränderungen im Mundraum achten. Das können weißliche oder rote Flecken sein, wunde Stellen, die leicht bluten und nicht heilen, Schwellungen, ein Fremdkörpergefühl oder Schwierigkeiten beim Schlucken. Diese Beschwerden können Anzeichen einer Vorstufe von Kopf-Hals-Tumoren sein und sollten unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden.

Über die Hälfte der Mundhöhlenkarzinome werden trotzdem weiterhin erst in fortgeschrittenen Stadien diagnostiziert, was die Chance auf Heilung deutlich senkt.

Querschnitt des Kopf-Hals-Bereichs

Querschnitt des Kopf-Hals-Bereichs – VectorMine/Shutterstock.com

Oropharynx: Rachen, Mandeln und Zungengrund

Diese Untergruppe der Kopf-Hals-Tumoren umfasst Tumoren der Rachenwände (Pharynxkarzinom), des Zungengrunds, der Mandeln (Tonsillenkarzinom) und des weichen Gaumens. Auch bei dieser Tumorart fehlen Frühwarnzeichen, die eine zeitige Erkennung der Erkrankung zulassen. Tumoren im Atem- und Speiseweg werden deshalb häufig in einem fortgeschrittenen Stadium bemerkt.

Risikofaktoren für ein Oropharynxkarzinom sind ebenfalls Alkohol- und Tabakkonsum. Aber auch eine Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) hängt stark mit einer Krebserkrankung an Rachen, Mandeln und Zungengrund zusammen. Eine HPV-Infektion kann Krebs vor allem am Zungengrund und den Mandeln verursachen. Die Raten der Erkrankungen an Oropharynxkarzinomen, die mit einer HPV-Infektion assoziiert sind, steigt gerade bei jungen Menschen mit gutem Gesundheitszustand an .

Aus diesem Grund werden Impfstoffe für die Anwendung bei Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 13 Jahren empfohlen, um einer Erkrankung an Kopf-Hals-Tumoren und Gebärmutterhalskrebs entgegenzuwirken.

Krebs am Kehlkopf und Schlundrachen

Zu dieser Gruppe zählen Schlundrachenkrebs (Hypopharynxkarzinom) und Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom). In dieser Region des Halses findet nicht nur die Sprach- und Stimmbildung statt, sie wird auch zum Schlucken benötigt. Wird das System beispielsweise durch eine Krebserkrankung gestört, kann den Betroffenen auch das Schlucken schwerfallen. Warnzeichen für eine Krebserkrankung am Kehlkopf und Schlundrachen sind deshalb eine langanhaltende Heiserkeit oder Schwierigkeiten beim Schlucken.

Auch hier gehören Alkohol- und Tabakkonsum zu den Risikofaktoren. Aber auch bestimmte Berufsgruppen gelten als besonders gefährdet, wenn sie beispielsweise regelmäßig mit krebserregenden Stoffen wie Metall- oder Kohlestäuben in Kontakt kommen.

Tumoren des Kehlkopfs und Schlundrachens sind schwer zugänglich, weshalb häufig eine Endoskopie zur Diagnose nötig ist. Die Therapie kann in manchen Fällen zur Veränderung der Stimmqualität führen oder eine erhöhte Heiserkeit hervorrufen. Bei einer stark fortgeschrittenen Erkrankung und großen Tumoren kann es nötig sein, den Kehlkopf vollständig zu entfernen (Laryngektomie). Mit verschiedenen Techniken wird dann alles dafür getan, die Stimme über verschiedene Techniken wiederherzustellen (z.B. über elektronischen Hilfen). Auch der Schluckmechanismus kann durch die Therapie beeinträchtigt werden.

Äußerer Hals und Schilddrüse

Diese Gruppe der Kopf-Hals-Tumoren beinhaltet den seltenen Schilddrüsenkrebs sowie maligne Erkrankungen des äußeren Halses.

Letztere Gruppe ist sehr heterogen und beinhaltet unter anderem maligne Lymphome sowie Halslymphknotenmetastasen mit unbekanntem Primärtumor (CUP-Syndrom). Die Schilddrüse produziert wichtige Hormone, die für eine allgemein normale Körperfunktion essentiell sind.

Schilddrüsenkarzinome treten bei Frauen häufiger auf als bei Männern und werden meist zufällig bei Untersuchungen der Schilddrüse entdeckt. Patienten sind in der Regel zwischen 25 und 65 Jahren alt. Schwellungen am Hals sollte man deshalb unbedingt von einem Arzt abklären lassen.

Krebs in Nase und Nasennebenhöhlen

Das Nasopharynxkarzinom oder auch Nasenrachenkrebs genannt, gehört zu den seltenen Formen der Kopf-Hals-Tumoren. Diese Form der Krebserkrankung ist vermehrt in Asien verbreitet, da neben genetischen Ursachen besonders Umwelteinflüsse zu den Risikofaktoren zählen. In Mitteleuropa ist das Risiko an einem Nasopharynxkarzinom zu erkranken etwa 40 Mal niedriger. Die Entstehung des Nasopharynxkarzinoms wird mit einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus (EBV) in Verbindung gebracht.

Treten Symptome wie häufiges Nasenbluten oder eine eingeschränkte Nasenatmung über einen langen Zeitraum auf, wird zur Abklärung und Diagnose eine Spiegelung oder endoskopische Untersuchung durchgeführt. Ist die Krankheit stark fortgeschritten können Hörverlust, Ohrenschmerzen, Gesichtsschwellung und Taubheitsgefühl im Gesicht die Folge sein.

1 für 3 Regel: Diese Symptome abklären lassen.

Vorsorge für Kopf-Hals-Tumoren

Für alle oben beschriebenen Erkrankungen gibt es bislang keine Vorsorge, die Patienten kommen aufgrund von Beschwerden selbst zum Arzt. Häufig treten Symptome erst im Spätstadium der Erkrankung auf. Die Heilungschancen sind dann nicht mehr besonders gut. In Kooperation mit der HNO-Klinik in Jena arbeiten wir an Biomarkern, die zur Erkennung solcher Tumore eingesetzt werden können.

Titelbild: Andrey Popov/Shutterstock.com

Kontrolliertes Zuwarten ist eines der häufigsten Mittel, um Auffälligkeiten in der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung abzuklären. Dabei werden HPV-Test oder Pap-Abstrich nach einem bestimmten Zeitraum wiederholt. Für viele Frauen bedeutet dieses Vorgehen eine unklare Situation. Eine neue Studie zeigt die psychische Belastung in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge auf. Die Ergebnisse der wissenschaftlich gestützten Befragung wurden nun in der Fachzeitschrift Archives of Gynecology and Obstetrics, des Springer Medizinverlags veröffentlicht.

Die Kernaussagen der Studie zeigen psychische Belastung auf:

  • Ein auffälliger Pap-Befund gibt noch keinen sicheren Hinweis auf eine Krebserkrankung. Dennoch sind viele betroffene Frauen stark besorgt, an Krebs zu erkranken. Knapp die Hälfte der Betroffenen gaben sogar an, in Sorge zu sein, an Gebärmutterhalskrebs sterben zu können.
  • Mehr als die Hälfte der befragten Frauen gaben an, länger als ein Jahr in der Abklärung gewesen und 2-5 Befunde gehabt zu haben. Somit befanden sie sich auch mehr als ein Jahr in Unklarheit über ihren Gesundheitszustand – bei entsprechend hoher psychischer Belastung!
  • Besonders stark psychisch belastet waren Frauen mit Kinderwunsch. Auffällige Befunde in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge hatten bei jeder vierten Frau Auswirkungen auf die Familienplanung.
  • Die psychische Belastung in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge kann zu Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung führen.

Statement: Psychische Belastung in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge muss Beachtung finden

Co-Autoren der Studie sind oncgnostics-Geschäftsführer Dr. Alfred Hansel und Dr. Martina Schmitz. Die Biochemikerin zieht aus den Ergebnissen der Studie deutliche Schlüsse: „Die Untersuchungsmethoden zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs haben ihre Grenzen. Eine Auffälligkeit beim Pap-Abstrich bedeutet genauso wenig automatisch eine Krebserkrankung wie eine Infektion mit humanen Papillomviren. Denn sowohl die Gewebeauffälligkeiten, die im Pap-Abstrich zu erkennen sind, als auch die Infektion mit HPV heilen meist von selbst. Daher warten die Ärzte bei entsprechendem Befund ab, ob dieser bei der nächsten Untersuchung noch immer vorliegt. Die psychische Belastung, die dieses Abwarten bis zum nächsten Termin bei den betroffenen Frauen erzeugt, belegt die nun veröffentlichte Studie. Zwei Schlüsse lassen sich daraus besonders ziehen: (1) es bedarf viel mehr Aufklärung, was auffällige Befunde bzw ein positiver HPV-Test wirklich bedeuten; (2) wir brauchen eine wesentlich bessere, genauere Diagnostik, um diese psychische Belastung durch unklare Befunde erst gar nicht entstehen zu lassen.“

Digitale Pressekonferenz
Vorstellung der Studie zur psychischen Belastung in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge
06.08.2020
Pressemappe

Gastbeitrag von Claudia Braunstein:

Jeden Monat verrät uns die Salzburger Bloggerin Claudia Braunstein regelmäßig köstliche Rezepte für Menschen mit Schluckstörungen. Heute steht eine österreichische Spezialität auf der Speisekarte: “Steirischer Sterz mit Häferlkaffee”, was so viel bedeutet wie “Polentabrei mit Kaffee”. 

Hallo liebe Leserinnen und Leser, 

vermutlich kennen die wenigsten Leser den Begriff Sterz für Polenta, den gelben Maisgrieß. Sterz mit Häferlkaffee hat mich durch meine Kindheit und Jugend begleitet, denn dieses Gericht stammt aus der steirischen Heimat meiner geliebten Omi. Sterz gab es bei uns meist als Abendessen, er kann aber genauso gut als Frühstück zubereitet werden. Wir Kinder bekamen damals den typischen Malzkaffee. Wenn ich mir heute diese Speise zubereite, dann darf es ruhig auch ein Cappuccino sein.

Überhaupt ist Polentabrei für Dysphagie-Patienten, die nicht unbedingt flüssig oder dickbreiig essen müssen, ein ideales Gericht und man kann es sehr variantenreich gestalten. Lässt man Zucker oder Honig als Süßungsmittel weg, dann kann man dazu deftigere Beilagen servieren. Ich mag sehr gerne ein feines Ratatouille dazu, das sollte dann aber gut gekocht sein, damit es keine festen Stücke mehr beinhaltet. Je nach Schluckstörung kann man das Gemüse immer noch pürieren.

Aber nun zurück zum Steirischen Sterz, den man übrigens auch in Kärnten unter diesem Namen findet. Wer nun noch fragt, was ein Häferl ist, dem erkläre ich das gerne. Häferl oder auch Haferl ist ein Becher oder eine große Tasse, aus dem man bei uns Milchkaffee trinkt.

Polentabrei mit Kaffee

für 2 Portionen

  • 500 ml Wasser
  • Etwas Salz
  • 150 g Polenta / Maisgrieß
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Honig, ersatzweise 1 TL Zucker
  • 2 Tassen Milchkaffee oder Cappuccino

Wasser mit etwas Salz in einem Topf aufkochen. Polenta einrühren und rund 15 Minuten leicht köcheln. Sollte die Masse zu dick sein, kann man noch Wasser hinzufügen, bis die passende Konsistenz erreicht ist. Von der Herdplatte nehmen und für zirka 10 Minuten ausdampfen lassen. Butter und Honig einrühren und auf zwei Suppenteller oder kleine Schüsseln verteilen. Kaffee dazu genießen oder auch über die Polenta gießen.

Guten Appetit wünscht Claudia Braunstein!

Alle Gast-Rezepte von Claudia Braunstein finden Sie hier.

Geschäftsreisen in Corona-Zeiten sind unmöglich? Das fürchteten wir zu Beginn des Jahres auch. Doch dann reisten wir beispielsweise nach Kuwait oder Barcelona: Die neue Art zu Reisen ist digital.

Digitale Geschäftsreise in die VAE

Im Juni erkundete oncgnostics Geschäftsführer Dr. Alfred Hansel mit einer Geschäftsanbahnungsreise in die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Kuwait den dortigen Markt. Die digitale Version der Veranstaltung ersetzte eine Geschäftsanbahnungsreise, die von der trAIDe GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) organisiert wurde. „Die wichtigen Vorträge und Gespräche funktionierten auch online sehr gut“, fasst Dr. Alfred Hansel seine Reise zusammen und ergänzt: „Natürlich konnte ich am PC nicht das Land und die Kultur kennenlernen, doch einige vielversprechende Gespräche ließen sich auch digital anbahnen und führen. Es war eine sehr gute Möglichkeit, Geschäftsreisen in Corona-Zeiten zu realisieren.“

Digitaler Pitch auf den Thüringer Investor Days

Selbst eine kleine Fahrt in die Nachbarstadt zu den Thüringer Investor Days war im Juni noch nicht möglich. Doch die Veranstalter, die Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) sowie die bm-t beteiligungsmanagement thüringen gmbh, reagierten schnell mit einer digitalen Version der Veranstaltung. So konnte Dr. Peter Haug für die oncgnostics GmbH beim Format „Meet the Rising Stars“ pitchen. „Ich fand es beeindruckend, wie schnell die Veranstalter reagiert und eine digitale Lösung gefunden haben. Am Anfang war es für mich noch ungewohnt, zu pitchen, ohne dem Publikum in die Augen sehen zu können, aber man gewöhnt sich an das neue Format. Alles in allem möchte ich mich bedanken, dass mit Hilfe einer digitalen Version nicht auf die Thüringer Investor Days verzichtet werden musste.

Geschäftsreisen in Corona-Zeiten auch nach Spanien

Ende Juli reiste oncgnostics Geschäftsführerin Dr. Martina Schmitz per Rechner zur 33. International Papillomavirus Conference (IPVC). Diese sollte in diesem Jahr eigentlich bereits im März in Barcelona stattfinden und wurde zunächst aufgrund der aktuellen Lage verschoben – und nun komplett digital abgehalten. „So eine digitale Konferenz hat Vor- und Nachteile. Viele Beiträge der Konferenz standen in der Woche zeitunabhängig zur Verfügung. So konnte ich mir frei einteilen, wann ich mir was anschaue. Zu bestimmten Diskussionsrunden gab es dann feste Termine. Ich finde es gut, dass die Veranstalter eine digitale Lösung gefunden haben. Für mich persönlich ersetzt allerdings eine digitale Konferenz den menschlichen Kontakt nicht komplett”, fasst Dr. Martina Schmitz ihre digitale Reise zusammen.

 

Titelbild: Vadim Georgiev/Shutterstock.com

Gastbeitrag von Claudia Braunstein:

Hallo liebe Leserin, lieber Leser,

Ich bin Claudia Braunstein aus Salzburg und schreibe seit gut acht Jahren einen Food Blog. Nicht irgendeinen, sondern einen Blog mit Rezepten, Infos und Tipps für Menschen mit Kau- und Schluckstörungen. Ich selbst bin von Dysphagie, so der Fachausdruck, betroffen, weil ich im Sommer 2011 an einem seltenen Karzinom am Zungenrand, übergehend in den Mundboden erkrankt bin. Zum Glück konnte ich diese schreckliche Krankheit hinter mir lassen. Allerdings erinnern mich täglich zahlreiche Einschränkungen an diese Diagnose. Vor allem die Störungen des Schluckaktes prägen meinen Alltag. Ich kann nicht einfach in ein Restaurant gehen, weil es kaum Speisen für mich gibt. Obwohl ein nicht unbeträchtlicher Teil der Bevölkerung an einer Form von Dysphagie leidet, wird dieses Thema in der Gesellschaft verschwiegen und tabuisiert.

Essen mit Dysphagie

Trotzdem gehe ich laufend auswärts essen. Das bedeutet eine gute Vorbereitung und auch ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein, denn nicht jeder kann diese Problematik nachvollziehen. Mein Tipp ist vorab Menükarten im Internet zu studieren und eventuell schon im Vorfeld das gewünschte Lokal per E-Mail zu kontaktieren. Das funktioniert wunderbar.

Zuhause habe ich meine Einschränkung gut im Griff. Ich gestalte Speisen so, dass auch Normalesser eine Freude haben. Ganz selten koche ich für mich extra, meist benötigt es nur ein paar Handgriffe und Speisen für Familie und Gäste sind auch dysphagie-tauglich.

Heute habe ich ein super einfaches Rezept mitgebracht. Normalerweise ist Dysphagiekost nicht sonderlich attraktiv. Dabei lautet der Trick, die Speisen in schönem Geschirr zu servieren, den Tisch auch im Alltag schön zu decken und das Gericht mit Kräutern, Obst- oder Gemüsestückchen, oder auch Salatblättern zu dekorieren. Das isst man dann einfach nicht mit. Dafür freut sich das Auge.

Rezept: Johannisbeer-Traumschaum

Jetzt im Juli ist Saison für Johannisbeeren, die bei uns in Österreich übrigens Ribisel heißen. Zusammen mit Schlagsahne kann man blitzschnell ein Dessert herrichten.

Johannisbeer-Traumschaum: 2 Portionen

  • 300 ml Schlagsahne
  • 150 g Johannisbeeren
  • 1 Spritzer Zitrone
  • 1 TL Staubzucker
  • 1 Zweig Zitronenmelisse
  •  2 Zweige Johannisbeeren und ein paar Blättchen Zitronenmelisse für die Deko zur Seite geben.

Johannisbeeren vom Zweig entfernen und mit den Blättchen der Zitronenmelisse fein pürieren. Zitronenspritzer zufügen. Durch ein Sieb streichen. Zusammen mit der Sahne fest schlagen. Das funktioniert auch gut mit einem Sahnespender.  Johannisbeer-Schaum in Gläser füllen, mit Beeren und Blättchen garnieren. Fertig ist der Traum.

Auf unserem Blog verrät uns Claudia regelmäßig neue Rezepte für Menschen mit Schluckbeschwerden.

Für Menschen mit einer Schluckstörung ist jede Mahlzeit eine Herausforderung. Beißen, Kauen und Schlucken – mit einer sogenannten Dysphagie ist das keine Selbstverständlichkeit. Freude am Essen sieht anders aus. Hier verrät demnächst die Bloggerin Claudia Braunstein, wie Dysphagiekost genussvoll geht.

Schluckstörungen können sehr individuell sein. Was für den einen funktioniert, bleibt dem anderen möglicherweise im Halse stecken. Es gilt also, sich selbst und seine Besonderheiten kennen zu lernen: Ob beispielsweise Erdbeeren als kleine Stücke oder besser als Püree dem Gaumen schmeicheln, muss jeder für sich selbst herausfinden. Möglicherweise müssen die roten Früchte auch passiert werden.

Dysphagie als Folge einer Krebserkrankung

In vielen Fällen können Schluckstörungen, auch Dysphagien genannt, als Begleiterscheinung eines Tumors im Kopf-Hals-Bereich wie zum Beispiel Zungenkrebs oder Kehlkopfkrebs auftreten. Aber auch neurologische Erkrankungen können dazu führen, dass der komplexe Vorgang gestört wird. Der Schluckakt ist gestört und Nahrung sowie Flüssigkeiten können nicht mehr richtig zum Magen transportiert werden. Die Kraft beim Beißen und Kauen kann nachlassen, Speichel unkontrolliert fließen. Das Essen bleibt den Betroffenen dann im wahrsten Sinne des Wortes im Halse stecken oder gerät sogar in die Luftröhre. Das Frühstück wird zu einem langwierigen Prozess und das Mittagessen der tägliche Mount Everest. Ein nettes Abendessen mit Freunden scheint plötzlich wie ein Albtraum. Niemand möchte im Restaurant mit scheinbar schlechten Tischmanieren auffallen und zu Hause zu kochen scheint oft auch keine Lösung. Denn Dysphagiekost klingt weder schmackhaft noch optisch ansprechend.

Dysphagiekost: Kochen aus Leidenschaft

Claudia Braunstein

Foodbloggerin Claudia Braunstein

Dysphagiekost geht lecker, genussvoll und schick! Das beweist die Bloggerin Claudia Braunstein regelmäßig mit ihren Posts. Suppen oder sogar gefüllte Paprika sind dort so köstlich angerichtet, dass sie sich von „normalen“ Speisen nicht unterscheiden. Nach ihrer Zungenkrebserkrankung wollte sich die Österreicherin nicht damit abfinden, dass jede Mahlzeit nur noch ein notwendiges Übel ist. Sie eroberte sich den Genuss beim Essen trotz Schluckstörung zurück. Dabei entdeckte Claudia Braunstein ihre Leidenschaft fürs Kochen neu. Sie experimentierte in der Küche und entwickelte eigene Rezepte. Schließlich veröffentlichte sie sogar Kochbücher über Dysphagiekost. In den nächsten Wochen wird uns Claudia Braunstein einige ihrer Rezepte verraten.

Schluckstörung: Rezepte zum Genießen

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Portrait: R.E.S Photo
Titelbild: Rawpixel.com/Shutterstock.com

Kehlkopfkrebs Symptome erkennen

Bösartige Tumoren in den oberen Luft- und Speisewegen stellen weltweit die sechsthäufigste aller Krebsarten dar[1]. Im Jahr 2014 wurden allein in Deutschland etwa 2.980 Männer und rund 520 Frauen diagnostiziert, die an Kehlkopfkrebs erkrankt waren[2].

Tückisch an dieser Krebserkrankung sind die uneindeutigen Symptome. Vermeidbar hingegen sind die häufigsten Ursachen. Wir wollen für beide Aspekte sensibilisieren.

Symptome für Kehlkopfkrebs

Dass die Krankheit häufig erst spät bemerkt wird, liegt vor allem daran, dass erste Anzeichen von Kehlkopfkrebs nicht eindeutig zuzuordnen sind. Das erschwert die Diagnose enorm. Ein Grund dafür ist, dass die in der Regel schnell wachsenden Geschwüre individuell an verschiedenen Stellen des Kehlkopfes ansetzen. Entsprechend unterschiedlich sind die ausgelösten Beschwerden.

Typische Frühwarnzeichen bei Kehlkopfkrebs sind[3]

  • Beschwerden oder Schmerzen beim Schlucken
  • Kratzen im Hals, der Zwang sich zu Räuspern und anhaltende Heiserkeit
  • Chronischer Husten
  • Das unbestimmte Gefühl, einen Fremdkörper im Hals zu haben

Treten diese Tumor-Symptome über einen Zeitraum von drei Wochen auf, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Häufigste Ursachen für Kehlkopfkrebs

Das größte Risiko an Kehlkopfkrebs zu erkranken, tragen Raucher. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen der Wahrscheinlichkeit für den Ausbruch der Krankheit und der Dauer und Intensivität des eigenen Tabakkonsums. Durch zusätzliches Trinken von Alkohol wird das Auftreten bestimmter Kehlkopfkrebsarten wahrscheinlicher.

Des Weiteren kann eine Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) zu Krebs im Rachenbereich und somit auch am Kehlkopf führen.

Vorsorgeuntersuchung und Heilungschancen

Bislang sind aufwändige Untersuchungen für eine Diagnose notwendig, da die Region schwer zugänglich ist. Dazu zählen beispielsweise:

  • Spezielle endoskopische Verfahren, bei denen der Arzt den gesamten Kehlkopf und die obere Luftröhre, an der sich die Stimmbänder befinden, mit einer Art abgewinkeltem Spiegel auf Auffälligkeiten untersucht.
  • Die operative Entfernung von Gewebe, das anschließend auf Krebsanzeichen getestet wird.

Diese Verfahren greifen generell erst bei einem Verdachtsfall. Ein organsiertes Screening der Bevölkerung und insbesondere der Risikogruppen fehlt bisher. Ein Forschungsanliegen der oncgnostics GmbH ist es daher, einen nicht-invasiven Test zur Früherkennung für Kopf-Hals-Tumoren zu entwickeln. Krebszellen sollen hierbei bereits in Speichelproben nachgewiesen werden. So sollen oben genannte Beschwerden zukünftig unkompliziert auf Krebs abgeklärt werden können.

Inwiefern eine Tumorerkrankung am Kehlkopf geheilt werden kann, hängt maßgeblich vom Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand der betroffenen Person ab. Je früher die Erkrankung festgestellt wird, desto höhere Chancen auf eine vollständige Heilung bestehen. In einer regelmäßigen und langfristigen Nachsorge wird später kontrolliert, ob der Krebs zurückkommt oder innerhalb des Körpers streut.

Quelle:

ONKO-Internetportal unter krebsgesellschaft.de

[1] https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/andere-krebsarten/kehlkopfkrebs.html

[2] https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/andere-krebsarten/kehlkopfkrebs/definition-und-haeufigkeit.html

[3] https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/andere-krebsarten/kehlkopfkrebs/symptome.html

[4] https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/andere-krebsarten/kehlkopfkrebs/ursache-und-risikofaktoren.html

 

Titelbild: SciePro/Shutterstock.com (bearbeitet)