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Viele Kunden, Freunde und Wegbegleiter sprachen uns in den vergangenen Woche auf eine Studie englischer Kollegen an, die Ende Dezember 2018 durch die Medien ging. Überschriften wie „Neue Diagnostikmethode stellte Krebs erstmals mit hundertprozentiger Treffsicherheit fest“ (heilpraxisnet.de) sorgten für Irritationen. Schließlich versprechen wir mit unserem Abklärungstest GynTect® genau das und unser Test ist bereits seit 2015 auf dem Markt.

Wissenschaftler der Queen Mary University of London veröffentlichten eine Studie1, in der sie die Effektivität eines Gen-Tests (S5 Classifier) zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs untersuchten. Während die eigentliche Studie klar ihr Studienprotokoll darstellte, wurde dieses in der Berichterstattung verzerrt wiedergegeben.

Die Londonder Studie

Es wurde eine große Studie in Kanada anhand von über 15.000 Frauen durchgeführt, welche die Überlegenheit von HPV basiertem Screening gegenüber Zytologie basiertem Screening zeigen sollte, die sogenannte HPV FOCAL Studie. In dieser Studie wurde von allen Patientenproben ein Teil für spätere Fragestellungen eingefroren. In der hier beschriebenen Studie wurden aus dem HPV Screening Arm der HPV FOCAL Studie insgesamt 257 Patienten nach bestimmten Kriterien, aber dennoch randomisiert gewählt und untersucht. Die Ergebnisse wurden auf die Gesamtpopulation der Studie mathematisch projiziert und mit den in der Studie durchgeführten Methoden verglichen.

S5 Classifier und GynTect im Vergleich

Eine der Hauptaussagen (vor allem im Bericht unter heilpraxisnet.de) war die 100%ige Erkennung der Krebserkrankungen durch den S5 Classifier. Die Erkennung von Krebserkrankungen ist auch aus unserer Sicht eine elementare Eigenschaft eines solchen Tests, die unser GynTect Test ebenso zeigt, denn auch wir haben in sämtlichen Studien keine Krebsfälle übersehen. Der S5 Classifier kann durchaus Krebsfälle übersehen. Denn der S5 Classifier weist neben einem humanen Methylierungsmarker auch 4 HPV-basierte Methylierungsmarker nach: für HPV 16, 18, 31 und 33. Es gibt jedoch insgesamt 14 HPV, die Krebs verursachen. Somit werden die anderen, zwar seltener vorkommenden, aber natürlich dennoch gefährlichen 10 HPV Typen mit diesem Test nicht erkannt.

Darüber hinaus zeigt der S5 Classifier eine recht hohe Sensitivität bei CIN2 und CIN3 Fälle, welche sich potenziell zu Krebs entwickeln könnten. Hier erkennt GynTect nicht ganz so viele, wobei seit langen bekannt ist, dass sich auch nicht so viele CIN2 (hier ca 50%) bzw CIN3 (hier ca 60-70%) zu Krebs entwickeln. Der andere Teil heilt von allein aus und muss daher auch nicht zwingend durch die Tests erkannt werden. Hier muss aber noch für beide Tests, GynTect wie auch S5 Classifier, geklärt werden, ob die Tests eine Prognose abgeben können. Für GynTect haben wir aus vergangenen Studien Hinweise darauf und momentan läuft eine prospektive Studie (GynTect-PRO) zu genau dieser Fragestellung. Betrachtet man die Spezifität des S5 Classifiers, also die Erkennung der vermutlich gesunden Patienten, so schneidet hier GynTect deutlich besser ab: Der S5 Classifier wertet mehr Frauen fälschlicherweise als krebserkrankt wie GynTect.

Martina Schmitz, CSO oncgnostics GmbH

Weitere Informationen:

Studien zu GynTect®:

Alfred Hansel, Daniel Steinbach, Christiane Greinke, Martina Schmitz, Juliane Eiselt, Cornelia Scheungraber, Mieczyslaw Gajda, Heike Hoyer, Ingo B. Runnebaum, Matthias Dürst. 2014. A Promising DNA Methylation Signature for the Triage of High-Risk Human Papillomavirus DNA-Positive Women
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0091905

Martina Schmitz, Kristina Wunsch, Heike Hoyer, Cornelia Scheungraber, Ingo B. Runnebaum, Alfred Hansel, Matthias Dürst. 2017. Performance of a methylation specific real-time PCR assay (GynTect®) as a triage test for HPV-positive women.
https://clinicalepigeneticsjournal.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13148-017-0419-2

Schmitz M., Eichelkraut K., Schmidt D., Zeiser I., Ikenberg H., Dürst M., Hansel A. 2018
Performance of a DNA methylation marker panel using liquid-based cervical scrapes to detect cervical cancer and its precancerous stages.
https://bmccancer.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12885-018-5125-8

Die Studie zum S5 Classifier:

1Darrel A. Cook, Mel Krajden, Adam R. Brentnall, Lovedeep Gondara, Tracy Chan, Jennifer H. Law, Laurie W. Smith, Dirk J. van Niekerk, Gina S. Ogilvie, Andrew J. Coldman, Rhian Warman, Caroline Reuter, Jack Cuzick, Attila T. Lorincz. Evaluation of a validated methylation triage signature for human papillomavirus positive women in the HPV FOCAL cervical cancer screening trial
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ijc.31976

Zukünftig haben Frauen ab 35 Jahre im Rahmen der Gebärmutterhalsfrüherkennung Anspruch darauf, regelmäßig eine Co-Testung aus Pap- und HPV-Test zu erhalten, so ein Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA). Bei einem auffälligen Befund werden weitere Untersuchungen notwendig. Der Abklärungstest GynTectist eine der zuverlässigsten, nicht-invasiven Methoden, um eine Gebärmutterhalskrebserkrankung zu erkennen, wie eine aktuelle Studie1 zeigt.

Die Studie2, die im Dezember 2018 im Magazin BMC Cancer veröffentlicht wurde, vergleicht den Abklärungstest GynTect mit zwei weiteren Tests, die in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge bei auffälligen Befunden zur Abklärung verwendet werden. Alle drei Tests erkannten zwar zuverlässig bereits vorhandenen Krebs, doch nur GynTect war in der Lage auch bei vermeintlichen Vorstufen unterschiedlichen Schweregrades (CIN1, CIN2, CIN3) zu differenzieren. Damit kann GynTect dazu beitragen, dass einerseits invasive Abklärungsmaßnahmen vermieden werden, andererseits verlässlich Krebs-(vor)-Stufen erkannt und frühzeitig therapiert werden.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschloss Ende November 2018 ein organisiertes Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Zukünftig sollen Frauen ab 35 Jahre alle drei Jahre eine Co-Testung aus Pap- und HPV-Test erhalten. Ein positiver HPV-Test und/oder auffälliger Pap-Test bedeutet nicht automatisch Krebs. Zwar entwickelt sich Gebärmutterhalskrebs aus einer HPV-Infektion, doch nicht jede Infektion führt zwangsweise zu einer Krebserkrankung. Auch nicht alle vermeintlichen Krebsvorstufen (CIN1, CIN2, CIN3) entwickeln sich tatsächlich zu Krebs. Sieht sich eine Patientin mit einem positiven HPV-Test und/oder auffälligem Pap-Befund konfrontiert, sind weitere Abklärungsuntersuchungen notwendig. Häufig sind diese invasiv. Langfristige gesundheitliche Probleme können die Folge sein, auch die lange Wartezeit ist für die Frauen psychisch meist sehr belastend.

Hier setzt GynTect an. Der Abklärungstest erkennt lediglich mit Hilfe eines Abstriches, also nicht invasiv, ob bei einer Patientin mit positivem HPV-Test und/oder auffälligem Pap-Test Vorstufen von Krebs oder bereits Krebs vorliegt. Die betroffenen Frauen erhalten ein schnelles und sicheres Ergebnis.

1 Über GynTect:

Der Entstehung von Krebszellen aus normalen Körperzellen gehen Veränderungen in der Erbinformation der Zellen, der DNA, voraus. Eine spezielle Veränderung der Erbinformation in Krebszellen ist die DNA-Methylierung. GynTect ermöglicht den einfachen und zuverlässigen Nachweis von methylierten DNA-Regionen in Abstrichmaterial von der Zervix. Die Methylierung der GynTect-Biomarker tritt speziell bei Gebärmutterhalskrebs oder seinen Vorstufen, nicht aber in gesundem oder anderweitig nicht bösartig verändertem Zervixgewebe auf. Somit erkennt GynTect zuverlässig, ob Vorstufen oder bereits Gebärmutterhalskrebs vorliegt oder aber Entwarnung gegeben werden kann. GynTect ist eine eingetragene Marke der oncgnostics GmbH.

Über die oncgnostics GmbH:

Die Jenaer oncgnostics GmbH hat sich auf die Früherkennung von Krebs spezialisiert. Ihre Tests weisen Veränderungen nach, die für die DNA von Krebszellen charakteristisch sind. Das 2012 gegründete Unternehmen brachte 2015 GynTect auf den Markt. Im Rahmen der Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung klärt der Test ab, ob bereits Gebärmutterhalskrebs oder Vorstufen davon vorliegen. Die oncgnostics GmbH forscht außerdem an Abklärungstests für weitere Krebsarten. Ausführliche Informationen erhalten Sie unter www.oncgnostics.com .

Weiterführende Informationen:

2 Martina Schmitz, Kristin Eichelkraut, Dana Schmidt, Ilona Zeiser, Ziad Hilal, Zena Tettenborn, Alfred Hansel, Hans Ikenberg: „Performance of a DNA methylation marker panel using liquid-based cervical scrapes to detect cervical cancer and its precancerous stages“ https://bmccancer.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12885-018-5125-8

In einer Studie verglichen wir GynTect® mit zwei weiteren Tests, die in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge bei auffälligen Befunden zur Abklärung verwendet werden: der cobas® HPV-Test, speziell in seiner Eigenschaft zur Typisierung der beiden häufigsten HPV-Typen, sowie CINtec® Plus, beide von der Firma Roche Diagnostics.

Studie

Wir führten GynTect® an 632 Patientenproben durch, die im Rahmen der normalen Krebsvorsorge zur Pap- und zur HPV-Befundung an CytoMol, unser Partnerlabor in Frankfurt, sowie an ZyDoLab, Dortmund, eingesendet worden waren. CytoMol führte an den Proben aus dem eigenen Labor neben Zytologie und cobas HPV-Test auch an einer Auswahl den Abklärungstest CINtec® Plus durch. Anschließend verglichen wir sämtliche Ergebnisse miteinander.

Ergebnis

Durch Cobas® HPV Test und CINtec® Plus wurden sowohl Krebsvorstufen als auch Karzinome gleichermaßen positiv getestet, ohne diese voneinander zu unterscheiden. Im Gegensatz dazu erkannte GynTect® zwar auch alle Krebsfälle, die Erkennungsrate bei den Krebsvorstufen jedoch nahm mit dem Schweregrad der Vorstufe zu.
Bei gesunden Frauen zeigen GynTect® und CINtec® Plus die gleiche sehr niedrige Erkennung, während der cobas® HPV Test mehr Frauen als positiv testete. Hier stößt die klinische Aussagekraft an ihre Grenzen, denn der cobas® HPV Test unterscheidet nicht zwischen einer HPV-Infektion und einer Krebserkrankung. Hier bedarf es in der Regel weitere Abklärungstests.

Zusammenfassung

Alle drei Tests erkennen zuverlässig bereits vorhandenen Krebs (Sensitivität=100%), jedoch unterscheidet GynTect® die unterschiedlichen Vorstufen besser (höhere Spezifität). Somit erhalten gesunde Frauen mit Hilfe von GynTect® schnelle Gewissheit, ohne sich unnötigen invasiven Maßnahmen oder Therapien unterziehen zu müssen. Die ideale Krebsvorsorge aus Sicht vieler klinischer Experten wäre daher ein HPV-Test zum Screening, mit Abklärung durch einen molekularbiologischen Test wie GynTect.
Die ausführliche Publikation zur Studie wurde im BMC Cancer veröffentlich und lässt sich hier herunterladen.

Hintergrund

Pap- und HPV-Test sind zentrale Bestandteile in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge. Denn eine Infektion mit HPV (Humane Papillomviren) kann noch Jahre später zu Gebärmutterhalskrebs führen. Mit Hilfe eines Pap-Tests wird nachgewiesen, ob auffällige Zellveränderungen im Bereich des Muttermundes und des Gebärmutterhalses vorliegen. Diese beiden Tests stellten einen Meilenstein in der Gebärmutterhalskrebsvorsorge dar. Doch haben diese Methoden ihre Schwächen. Denn nicht jede Frau mit einem auffälligen Pap-Test-Ergebnis und/oder einer HPV-Infektion entwickelt auch tatsächlich Gebärmutterhalskrebs. Auf die betroffenen Frauen kommen häufig unnötige invasive Eingriffe und eine lange, belastende Zeit der Ungewissheit zu. An dieser Stelle setzt unser Abklärungstest GynTect® an. Er klärt ab, ob bei auffälligem Pap-Befund oder positivem HPV-Testergebnis tatsächlich Gebärmutterhalskrebs vorliegt oder entstehen wird.

 

Dr. Axel Gerick

Bildrechte: Dr. Axel Gerick

 

Herr Dr. Gerick, können Sie uns bitte kurz Ihre Praxis vorstellen? Welche Schwerpunkte setzen Sie?

Dr. Gerick:

Es handelt sich um eine gynäkologische Einzelpraxis mit ca. 1200 Patientinnen im Quartal.

Das ganze Spektrum der ambulanten Gynäkologie wird abgedeckt, einschließlich kleinerer Eingriffe wie Ausschabungen und Konisationen. Außerdem Schwangerenvorsorge, Empfängnisverhütung und natürlich Krebsvorsorge.

 

 

 

Welche Bedeutung haben Krebsvorsorgeuntersuchungen aus Ihrer Sicht?

Dr. Gerick:

Krebsvorsorgeuntersuchungen sind eine der größten Errungenschaften der modernen Medizin. Durch sie können Krebserkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden. In vielen Fällen werden dadurch lebenslange Beeinträchtigungen oder gar Todesfälle vermieden.

 

Die Vorsorge für Gebärmutterhalskrebs wurde geändert. Frauen sollen in Zukunft ab einem Alter von 35 Jahre das sogenannte Co-Testing erhalten. Das heißt, zusätzlich zum Pap-Test wird auch ein HPV Test durchgeführt, dafür wird der Testzeitraum zwischen doppelt-negativen Befunden auf 3 Jahre verlängert.

Was halten Sie von der neuen Regelung?

Dr. Gerick:

Ich bin mir nicht sicher, ob das gut ist. Fast, aber nicht alle krankhaften Zellveränderungen sind HPV-bedingt. Das heißt, fast alle solche Veränderungen werden durch den HPV-Test erkannt, aber eben nicht alle.

Andererseits sind die Zeiträume, in denen sich diese Zellveränderungen zu Krebs auswachsen könnten, sehr lang und drei Jahre Abstand dürften normalerweise keine katastrophalen Folgen haben.

 

Seit Dezember 2017 ist nun endlich die neue S3 Leitlinie zur Prävention des Zervixkarzinoms veröffentlicht worden. Wie sehen Sie diese hinsichtlich der Kompatibilität mit der in der letzten Frage genannten neuen Vorsorgeorganisation?

Dr. Gerick:

Ebenso ambivalent wie meine Antwort auf die vorhergehende Frage.

 

Wie verfahren Sie, wenn sich bei einer Patientin in der Vorsorgeuntersuchung ein auffälliger Befund ergibt?

Dr. Gerick:

Ich folge den Empfehlungen des Zytologen. Ferner biete ich GynTect an, um der Patientin mehr Sicherheit bieten zu können.

 

Was empfinden die Frauen, wenn sie ein auffälliges Ergebnis erhalten? Wie können Sie da unterstützen?

Dr. Gerick:

Das ist sehr verschieden und hängt vom Bildungsgrad und der psychischen Verfasstheit ab. Das Spektrum reicht also von Katastrophe und Verzweiflung bis „Et hät noch immer jot jange.“ (Rheinisch: Es ist noch immer gut gegangen.)

 

GynTect-PRO ist eine multizentrische Studie zum prognostischen Wert von GynTect, an der Ihre Praxis als Studienzentrum teilnimmt. Warum ist die Studie für Sie interessant und was erhoffen Sie sich von den Ergebnissen der Studie?

Dr. Gerick:

Ich erhoffe mir, in möglichst vielen Fällen meine Patientinnen beruhigen zu können.

 

Vielen Dank, Herr Dr. Gerick, für das Interview!

Deutscher Krebskongress

Rund 12.000 Experten der Krebsforschung tauschten sich vom 21. bis 24. Februar auf dem Deutschen Krebskongress über aktuelle Forschungsergebnisse der Onkologie aus.

Großes Interesse weckte Prof. Dr. Matthias Dürst, Leiter der “Gynäkologischen Molekularbiologie” an der Universitätsfrauenklinik Jena. Prof. Dürst stellte dem interessierten Fachpublikum aktuelle Studienergebnisse zum Früherkennungstest GynTect vor. Dabei ging es vor allem darum, die Vorhersagegenauigkeit von GynTect zu belegen, ob bei Zellveränderungen Gebärmutterhalskrebs entstehen wird oder nicht.

Bisherige Ergebnisse wurden bekräftigt, dass mit GynTect Karzinome mit 100%iger Wahrscheinlichkeit erkannt werden. Auch Zellveränderungen der CIN3-Stufe (höchste Stufe von Zellveränderungen, bevor Krebs ausbrechen kann), die sich zu Gebärmutterhalskrebs entwickeln werden, erkennt GynTect zu 60 bis 80%. Beeindruckt waren die Teilnehmer von der hohen Spezifität des Tests: über 98% der Proben von gesunden Frauen waren auch negativ für GynTect.

Die Daten weisen damit darauf hin, dass GynTect in der Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge großes Potenzial hat, da der Test vielen Frauen eine unnötige Operation und deren mögliche Folgeerscheinungen ersparen kann, nämlich die erhöhte Wahrscheinlichkeit, eine Früh- oder Fehlgeburt zu erleiden. GynTect kann also eine echte “Perspektive” für Frauen sein, um bei auffälligem Befund Klarheit zu erhalten, ob eine Operation tatsächlich notwendig ist. Denn GynTect konkretisiert die Krebswahrscheinlichkeit bei Zellveränderungen. Ein negatives Testergebnis hilft unnötige Operationen zu vermeiden, während ein positives Testergebnis rechtzeitiges Handeln und dadurch eine möglichst schonende Behandlung ermöglicht. Gerade dem ersten Teil des diesjährigen Kongressmottos “Perspektiven verändern Krebs – Krebs verändert Perspektiven” hat sich oncgnostics damit verschrieben.

GynTect Cubes

In dem slowakischen Klinikmagazin “Newslab” ist ein Artikel über GynTect erschienen.

Die Autoren von oncgnostics verglichen GynTect – Ergebnisse aus einhundert Abstrichen des Gebärmutterhalses mit histologischen bzw. zytologischen Ergebnissen. Es wurden Abstriche von Frauen, bei denen Gebärmutterhalskrebs oder die Vorstufe CIN 3 oder CIN 1 bzw. 2 vorliegt sowie gesunde Frauen getestet.

 

GynTect erkannte alle Proben, bei denen Gebärmutterhalskrebs vorlag, zu 100%. Bei den Proben, die die Vorstufe CIN 3 aufwiesen, testete GynTect 62% positiv, bei denen mit CIN 1 oder 2 wurden 50% mit GynTect erkannt. Lediglich 1,7% der Proben von gesunden Frauen ergaben ein positives Testergebnis durch GynTect.

 

GynTect erkennt also alle Fälle, bei denen Gebärmutterhalskrebs vorliegt. Proportional zur Schwere der Läsion steigt außerdem die Wahrscheinlichkeit, dass GynTect positiv testet. Die Studie bekräftigt damit die Hoffnung, dass GynTect eine prognostische Wirkung hat und – neben der sicheren Erkennung von bereits bestehenden Krebsfällen und Krebsvorstufen – nur die Vorstufen erkennt, die sich auch zu einer bösartigen Krebserkrankung fortentwickeln. Es ist bekannt, dass sich viele CIN Vorstufen wieder zurückentwickeln und von allein ausheilen. Bislang gibt es noch keinen Test, der hier unterscheiden kann.

 

 

Artikel über GynTect in NewslabDas Magazin “Newslab” erscheint zweimal jährlich und umfasst mehrere Fachpublikationen aus verschiedenen Bereichen der Labordiagnostik sowie wissenschaftliche Studien aus eigenen oder Partnerlaboren. Neben Fachpublikationen werden in dem Magazin auch Leitlinien verhandelt, die die Entscheidungsfindung von Ärzten und anderem medizinischen Personal erleichtern sollen. Außerdem sind die Artikel des Magazins maßgebend für Entscheidungen der Krankenkassen.

Für GynTect bedeutet der Artikel einen erheblichen Zuwachs an Bekanntheit in der slowakischen Fachwelt.

 

Den in englischer Sprache verfassten Artikel können Sie hier herunterladen.